26.04.2012
Barclays durch Sondereffekte belastet
Die britische Großbank Barclays hat
zum Jahresauftakt operativ deutlich zugelegt.
Unter dem Strich stand allerdings
wegen der Neubewertung von eigenen Krediten und der Rückstellungen für
Falschberatungen ein Verlust von 337 Millionen Pfund, wie die Bank am Donnerstag
in London mitteilte.
Vor einem Jahr erwirtschaftete Barclays noch einen Gewinn
von 1,2 Milliarden Pfund. Der Gewinn vor Steuern und Sondereffekten stieg nun um
22 Prozent auf 2,45 Milliarden Pfund. Das war deutlich mehr als von Experten
erwartet.
Hier wirkte sich unter anderem eine deutlich reduzierte Belastung aus
faulen Krediten positiv aus.
dpa-AFX [mehr...]
20.04.2012
METROPOLE Gestion: "Fahren jetzt die Ernte ein"
Die Unsicherheit ist wieder an die Märkte zurückgekehrt. Das liegt auch an der Schuldenkrise. Zuletzt hatten Spanien und Italien für Diskussionen gesorgt. Markus Hampel von METROPOLE Gestion Deutschland zeigt sich davon allerdings nicht überrascht. Wichtig sei es, sauber im Portfolio darauf ausgerichtet zu sein, so der Martkexperte. [mehr...]
27.03.2012
Barclays mit gutem Jahresauftakt aber vorsichtigem Ausblick
Nach einem schwachen Jahr 2011 ist Barclays ein guter Start ins neue Jahr gelungen.
Die Entwicklung des Geschäftskundenbereichs und des Investmentbankings nannte CEO Bob Diamond auf einer Konferenz erfreulich.
Die Volumina seien sowohl zum vierten Quartal 2011 als auch zum ersten Quartal diesen Jahres gestiegen.
Das Retail-Geschäft setze unterdessen den positiven Trend des Vorjahres fort.
Im Februar hatte die Bank für 2011 einen Gewinnrückgang von 16% auf 3 Milliarden Britische Pfund vermeldet.
Die bereinigte Eigenkapitalrendite sank von 6,8% auf 6,6%.
Im kommenden Jahr sollte diese von Investoren und Analysten vielbeachtete Kennzahl eigentlich 13% erreichen.
Diamond hatte aber bei der Vorlage der Jahreszahlen eingeräumt, dass die Bank dieses Ziel eventuell nicht schaffen würde.
Dow Jones [mehr...]
22.03.2012
Deutsche Bank schützt US-Tochter Taunus vor Finanzmarktgesetz
Die Deutsche Bank hat im vergangenen Monat stillschweigend die Rechtsform ihrer US-Tochter Taunus geändert. Damit will das Finanzinstitut Milliardenzahlungen entgehen. Im Zuge der Dodd-Frank-Reform wurde ein neues verschärftes Finanzmarktgesetz verabschiedet, dass ausländische Bankfilialen verpflichtet, finanziell genauso gut ausgestattet zu sein wie amerikanische Banken. Das US-Geschäft der Deutschen Bank war bisher durch eine Sondergenehmigung der Fed von einer solchen Regel verschont geblieben.
Kreise berichten, dass die Taunus in diesem Fall rund 20 Milliarden US-Dollar von der Deutschen Bank benötigt hätte.
Taunus gehört in den USA zu den größten Finanzinstituten, ist nun aber keine Bankholding mehr. Die Information über die Änderung der Rechtsform war in einer Fussnote des Jahresberichts erwähnt worden.
Experten befürchten, dass europäische Banken ihre US-Zweigstellen nun systematisch auf dünnem finanziellen Polster belassen und ihnen im Krisenfall nicht aus der Klemme helfen. Die Deutsche Bank wolle sich mit der Anpassung nicht aus der Verantwortung stehlen. „Wir haben all unsere unter US-Recht stehenden Unternehmenseinheiten immer mit angemessenem Kapital ausgestattet, und das wird auch weiter so sein“, so Bank-Sprecher Duncan King.
Die Deutsche Bank ist aber nicht das erste Finanzinstitut, dass eine solche Strategie verfolgt. Schon die britische Barclays Bank entzog seine US-Tochter mit einer neuen Rechtsform den strengeren Finanzauflagen. (dpa-AFX) [mehr...]
31.10.2011
Barclays: Überraschend gut geschlagen
Die britische Großbank hat sich angesichts der Schuldenkrise in Europa im dritten Quartal überraschend gut geschlagen. Der bereinigte Vorsteuergewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 1,3 Milliarden Pfund zu, wie das Institut am Montag in London mitteilte. Damit übertraf es die Erwartungen von Analysten leicht. Samt Sondereffekten - dazu gehört etwa die Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten - lag der Vorsteuergewinn sogar bei 2,4 Milliarden Pfund, vor einem Jahr waren es 327 Millionen. Die Erträge im Investmentbanking gingen im dritten Quartal wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten um 19 Prozent auf 2,7 Milliarden Pfund zurück. [mehr...]
12.10.2011
Marktexperte Klinzing: "DAX-Stärke fundamental nicht gerechtfertigt"
Bernhard M. Klinzing blickt für uns auf das Marktgeschehen. Dabei geht er auch die europäischen Banken ein, beobachtet aber auch den DAX. "Die Stärke ist fundamental nicht nachzuvollziehen", so der Redakteur vom Frankfurter Börsenbrief. [mehr...]
23.09.2011
US-Fonds: Vertrauen in EU-Banken schwindet
Das Misstrauen von US-Geldmarktfonds gegenüber europäischen Banken nimmt angesichts der Schuldenkrise in der Euro-Zone weiter zu. Im August zogen die Investoren weiter Geld ab und reduzierten ihr Risiko in den Instituten auf den niedrigsten Stand seit 2006, berichtete die Ratingagentur Fitch am Freitag. Deutschen Banken gaben die Fonds hingegen mehr Geld, während vor allem französische Institute abgestraft wurden. Von diesem Misstrauen profitierten australische, kanadische, japanische und skandinavischen Banken, die sich über Mittelzuflüsse freuten. Die zehn größten Geldmarktfonds der USA hatten Ende August noch 676 Milliarden Dollar in europäischen Geldhäuser investiert, das waren nur noch 42,1 Prozent ihrer gesamten Anlagen. Ende Mai lag der Anteil noch bei 50,2 Prozent. [mehr...]
13.09.2011
Bankenbeben: Großbritannien zieht Zügel an
Es war ein bitterer Auftakt in die neue Handelswoche. Die ganz großen Verlierer kamen wieder einmal aus dem Bankensektor. Der Vertrauensverlust wiegt nach wie vor schwer. In Frankreich droht den drei größten Instituten die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's. Aber auch in anderen Ländern sind die Probleme groß. Großbritannien will jetzt die Zügel anziehen. [mehr...]
09.08.2011
Crash Boom Bank: Finanzkrise 2.0
Die Anzeichen für eine neue Bankenkrise mehren sich. Diesmal allerdings nicht ausgelöst von faulen Immobilienkrediten, sondern durch verschuldetete Staaten. Die Banken müssen diesmal Abschreibungen auf ihre Staatsanleihen vornehmen. Und das zu einer Zeit, in der die Branche bereits wieder anfängt zu schwächeln. [mehr...]
02.08.2011
Barclays: Der nächste Job-Killer!
Nach der britischen Großbank HSBC hat auch die heimische Konkurrentin Barclays einen verschärften Sparkurs angekündigt. Im laufenden Jahr sollen rund 3.000 Stellen gestrichen werden, teilte Barclays mit. Das Institut mit 146.100 Beschäftigten per Ende Juni hat in diesem Jahr bereits rund 1.400 Arbeitsplätze abgebaut. Das Tempo das Jobabbaus werde sich im zweiten Halbjahr vermutlich erhöhen, sagte CEO Bob Diamond am Rande der Vorlage der Halbjahreszahlen. [mehr...]
23.02.2011
Barclays: Lehman-Verkauf rechtens
Der umstrittene Notverkauf von Filetstücken der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers an den britischen Rivalen Barclays war rechtens. "Der Verkaufsprozess mag nicht perfekt gewesen sein", schrieb Richter James Peck in seinem Urteil, "aber er ist immer noch zufriedenstellend gelaufen unter den außergewöhnlichen Umständen jener Zeit." Lehman Brothers war am 15. September 2008 in den Wirren der Finanzkrise untergangen. Um zu retten, was noch zu retten war, verkaufte das damalige Management das nordamerikanischen Kerngeschäft an Barclays. Richter Peck selbst billigte damals das Geschäft. Im Nachhinein sprach der Verwalter der Lehman-Überreste jedoch von Mauscheleien beim Verkauf und klagte. [mehr...]
25.11.2010
Prof. Dr. Gerke: "Es gibt kein zurück mehr!"
"Die Länder müssen mit mehr Sorgfalt geprüft werden," sagt Prof. Dr. Wolfgang Gerke, (BFZ). Weil so wie es momentan läuft, "liefert der Rettungsschirm der EU, dass falsche Signal. Der Euro ist die einzige Alternative und die muss verteidigt werden... [mehr...]
29.09.2010
Jünemanns Börse: Finanzaufsicht - „Grenzüberschreitende Koordination überfällig“
Das Europäische Parlament hat entschieden. Es soll künftig eine Aufsicht der nationalen Finanzaufsichten geben, und zwar für Banken, Versicherungen und Finanzmärkte. Professor Rüdiger von Rosen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Deutschen Aktieninstitut (DAI) begrüßt den Vorstoß: „Eine grenzüberschreitende Koordination ist überfällig“, konstatiert er. [mehr...]
14.09.2010
DAX- Experte Wolf: "Ausbruch nach oben erst im vierten Quartal"
Andreas Wolf von DAX-Bulletin rechnet damit, "dass die Volatilität der Märkte im weiteren Jahresverlauf zunimmt". Dennoch empfiehlt er den Anlegern, sich "risikofreudiger zu orientieren". Im vierten Quartal 2010 rechnet Wolf beim DAX mit einem Ausbruch nach oben. [mehr...]
18.06.2010
Börse kompakt (18.06.)
Das aktuelle Börsengeschehen - kurz und knapp zusammengefasst [mehr...]
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