04.05.2012
RBS rutscht tiefer in die roten Zahlen
Die Royal Bank of Scotland ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht.
Ein Buchverlust belastete das Ergebnis. Zudem kämpft die Bank mit anhaltenden Verlusten in Irland. Fortschritte machte das schottische Institut bei der Verringerung seiner Bilanz. Die Einnahmen gingen um 12 Prozent auf 7,13 Milliarden Britische Pfund zurück. Der Nettoverlust verdreifachte sich fast auf 1,5 Milliarden von 528 Millionen Pfund.
Die tiefroten Zahlen sind zum großen Teil auf einen Buchverlust auf eigene Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der Wert von RBS-Anleihen war gestiegen. Das macht es für das staatlich kontrollierte Institut theoretisch teurer, sie zurückzukaufen. Die irische Banktochter Ulster verbuchte zudem einen operativen Verlust von 310 Millionen Pfund.
Zudem verringert die Royal Bank of Scotland Group derzeit ihre Bilanz, um sich gesund zu schrumpfen. Assets im Volumen von mehreren Milliarden Pfund hat die Bank bislang in eine nicht zum Kerngeschäft zählende Sparte ausgelagert, die abgewickelt werden soll. Damit liege sie im Plan, hieß es.
Im Gesamtjahr 2012 wolle die Bank die Eigenkapitalrendite um gut 0,7 Prozentpunkt auf 12 Prozent steigern, sagte CEO Stephen Hester.
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01.11.2011
Griechenland: Referendum soll kommen
Keine Woche nach dem
Euro-Krisengipfel hat Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou ein
Referendum angekündigt. Die Bürger sollen befragt werden, ob sie den neuen
Hilfszusagen der internationalen Geldgeber zustimmen wollten oder nicht, wie
Papandreou, der innenpolitisch schwer unter Druck steht, am Montagabend in Athen
sagte. Der Sozialist will sich zudem einer Vertrauensabstimmung im Parlament
stellen. Der Euro rutschte nach der Ankündigung Papandreous deutlich ab. Auch die Märkte in Europa gaben am Dienstagvormittag deutlich ab. So verlor der DAX über 3 Prozent. Bankenwerte stürzten europaweit ab.
Papandreou hatte für die beschlossenen neuen Hilfen drastische Sparpakete
schnüren müssen. Massenstreiks waren die Folge. Allerdings herrschte zunächst
Unklarheit über das Referendum: Der Regierungschef machte zunächst keine näheren
Angaben darüber. Welche Konsequenzen ein Nein der Bevölkerung hätte,
blieb ebenfalls unklar. Papandreou sprach davon, dass Ergebnis sei für die
Regierung bindend. Die Bundesregierung reagierte offensichtlich überrascht. Es handle sich um
eine "innenpolitische Entwicklung in Griechenland, über die der Bundesregierung
bisher keine offiziellen Informationen habe und die sie deswegen auch nicht
kommentiere", teilte das Bundesfinanzministerium mit. Weiter hieß es, der Gipfel
der Staats- und Regierungschefs der Eurozone habe in der vergangenen Woche "klare Erwartungen" formuliert. [mehr...]
12.10.2011
Marktexperte Klinzing: "DAX-Stärke fundamental nicht gerechtfertigt"
Bernhard M. Klinzing blickt für uns auf das Marktgeschehen. Dabei geht er auch die europäischen Banken ein, beobachtet aber auch den DAX. "Die Stärke ist fundamental nicht nachzuvollziehen", so der Redakteur vom Frankfurter Börsenbrief. [mehr...]
04.10.2011
RBS: Blick auf die Quoten
Mit einer höheren Kernkapitalquote als bislang geplant will die Bank auf verschärfte regulatorische Bedingungen für Banken reagieren. Das Institut müsse angesichts der anstehenden Herausforderungen seine Bilanz weiter stärken und Kosten vermehrt an Kunden und Investoren weitergeben, sagte CEO Stephen Hester am Dienstag auf einer Finanzkonferenz in London. Die Bank werde vermutlich das bisherige Ziel einer harten Kernkapitalquote von mehr als 8 Prozent bis 2013 anheben, so Hester. Die RBS hatte bereits erklärt, dass die aktuelle Quote von 11,1 Prozent per Ende Juni aufgrund des regulatorischen Umfeldes nicht haltbar sei. Darüber hinaus stehe das bisherige Ziel für die Eigenkapitalrentabilität auf dem Prüfstand. Bislang strebt die RBS bis 2013 eine Rendite von mehr als 15 Prozent im Kerngeschäft an. [mehr...]
23.09.2011
US-Fonds: Vertrauen in EU-Banken schwindet
Das Misstrauen von US-Geldmarktfonds gegenüber europäischen Banken nimmt angesichts der Schuldenkrise in der Euro-Zone weiter zu. Im August zogen die Investoren weiter Geld ab und reduzierten ihr Risiko in den Instituten auf den niedrigsten Stand seit 2006, berichtete die Ratingagentur Fitch am Freitag. Deutschen Banken gaben die Fonds hingegen mehr Geld, während vor allem französische Institute abgestraft wurden. Von diesem Misstrauen profitierten australische, kanadische, japanische und skandinavischen Banken, die sich über Mittelzuflüsse freuten. Die zehn größten Geldmarktfonds der USA hatten Ende August noch 676 Milliarden Dollar in europäischen Geldhäuser investiert, das waren nur noch 42,1 Prozent ihrer gesamten Anlagen. Ende Mai lag der Anteil noch bei 50,2 Prozent. [mehr...]
15.09.2011
EZB: Bank löst Dollar-Klemme
Die Europäische Zentralbank will den Banken der Eurozone zusätzliche Dollar-Kredite gewähren. Die Notenbank will die Institute durch drei separate Drei-Monats-Tender mit Dollar-Liquidität versorgen, teilte die EZB am Donnerstag in Frankfurt mit. Damit soll der Bedarf an US-Dollar bis zu Jahresende gedeckt werden. Das Geschäft wird in Kooperation mit der US-Notenbank, der Bank of England, der japanischen Notenbank und der Schweizer Nationalbank durchgeführt. Die Tender sollen zu einem Festzins und Vollzuteilung durchgeführt werden. Die entsprechenden Auktionen sollen zusätzlich zu den siebentägigen Dollar-Geschäften durchgeführt werden. Die europäischen Indizes, wie auch Bankentitel legten nach dieser Ankündigung deutlich zu. [mehr...]
13.09.2011
Bankenbeben: Großbritannien zieht Zügel an
Es war ein bitterer Auftakt in die neue Handelswoche. Die ganz großen Verlierer kamen wieder einmal aus dem Bankensektor. Der Vertrauensverlust wiegt nach wie vor schwer. In Frankreich droht den drei größten Instituten die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's. Aber auch in anderen Ländern sind die Probleme groß. Großbritannien will jetzt die Zügel anziehen. [mehr...]
12.07.2011
Finanzwerte: Europaweit auf Talfahrt
Am heftigsten erwischte es die französischen Vertreter Societe Generale, BNP Paribas sowie Credit Agricole mit einem Minus von jeweils mehr als drei Prozent. Die Aktien der Uni Credit wurden sogar vom Handel ausgesetzt. DerStoxx 600 Banken zählte mit einem Abschlag von 1,22 Prozent zu den schwächsten Branchenindizes. [mehr...]
23.06.2011
Banken: Stresstest wird schwitziger
Der Stresstest für Banken fällt laut einem Pressebericht deutlich härter aus als bislang geplant. Die neue europäische Bankenaufsicht EBA habe die 90 teilnehmenden Institute aufgefordert, auch einen Ausfall von griechischen Staatsanleihen durchzuspielen, schrieb die "FTD". Bei dem Test werde angenommen, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent zu einer Pleite Griechenlands komme. Entsprechend mehr Kapital müssten die Banken in dem Szenario vorhalten. Damit verschärfe die Aufsicht die Kriterien für ihren zweiten Test erheblich, schreibt das Blatt. [mehr...]
02.06.2011
RBS: Flugzeug-Sparte weg?
Die Royal Bank of Scotland unternimmt anscheinend einen neuen Anlauf zum Verkauf ihrer Flugzeugleasing-Sparte. Goldman Sachs sei angefragt worden, den Verkaufsprozess wieder zu starten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag. Goldman war bereits vor zwei Jahren mit dem Verkauf des Bereichs beauftragt worden. 2010 wurde der Plan wegen des schwierigen Marktumfelds aber auf Eis gelegt. Die Sparte der britischen Bank aus Edinburgh umfasst insgesamt 260 Flugzeuge. Analysten schätzen den Wert des Bereichs auf 6,8 Milliarden Dollar. [mehr...]
17.05.2011
Chart Check: Diese Aktien sind PFLICHT fürs Depot!
Sie bestimmen unser Programm: In dieser Woche bespricht Markus Horntrich ausschließlich Aktien, die unsere Zuschauer uns zugeschickt haben. "Es sind einige hochtinteressante Werte dabei, die in jedes Depot gehören!", so der Chart-Experte. [mehr...]
02.02.2011
DER AKTIONÄR TV (Teil 1): Wir verraten Ihnen die günstigsten Aktien der Welt
In Jedem steckt auch ein Schnäppchenjäger. Ganz egal, ob es um Kleidung, Möbel oder eben Aktien geht. Wir stellen Ihnen diesmal die günstigsten Aktien der Welt vor - also Aktien mit enormen Wachstumspotenziel. Das übernimmt Alfred Maydorn vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR im ersten Teil von 2 von DER AKTIONÄR TV. [mehr...]
25.11.2010
Prof. Dr. Gerke: "Es gibt kein zurück mehr!"
"Die Länder müssen mit mehr Sorgfalt geprüft werden," sagt Prof. Dr. Wolfgang Gerke, (BFZ). Weil so wie es momentan läuft, "liefert der Rettungsschirm der EU, dass falsche Signal. Der Euro ist die einzige Alternative und die muss verteidigt werden... [mehr...]
29.09.2010
Jünemanns Börse: Finanzaufsicht - „Grenzüberschreitende Koordination überfällig“
Das Europäische Parlament hat entschieden. Es soll künftig eine Aufsicht der nationalen Finanzaufsichten geben, und zwar für Banken, Versicherungen und Finanzmärkte. Professor Rüdiger von Rosen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Deutschen Aktieninstitut (DAI) begrüßt den Vorstoß: „Eine grenzüberschreitende Koordination ist überfällig“, konstatiert er. [mehr...]
18.06.2010
Börse kompakt (18.06.)
Das aktuelle Börsengeschehen - kurz und knapp zusammengefasst [mehr...]
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