Achtung! Wir befinden uns mitten in einem schwarzen Schwan!
Die Szenen in Japan sind dramatisch. Während die Bevölkerung von in Schutzanzügen gehüllten Experten nach Strahlen abgesucht wird, tritt jetzt offiziell immer mehr Strahlung aus dem beschädigten Reaktor aus. Ein atomarer Gau - oder besser gesagt, ein schwarzer Schwan! Und auch die Märkte befinden sich mitten in einem schwarzen Schwan - Was das bedeutet und wie sich die Anleger jetzt am Besten verhalten - Den Geheimtipp in Krisenzeiten hat für Sie: Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest.
Als schwarzen Schwan bezeichnet man das Eintreten eines besonders schlimmen Ereignisses. Darunter fällt ganz aktuell die Katastrophe in Japan. Auf die Börse umgemünzt bedeutet ein schwarzer Schwan besonders hohe Verluste an den Märkten. Solche dramatischen Szenarien kommen zwar sehr selten vor. Dennoch haben sie einen enormen Einfluss darauf, wie viel Aktionäre an der Börse verdienen.
Sieht man sich die Historie an, so ist die Katastrophe in Japan so gravierend, dass man von einem der schwärzesten Schwäne überhaupt sprechen muss, so Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest. Bei Japan sei die Zukunft noch nicht absehbar. Kommt ein atomarer Gau? Niemand weiß, wie lange sich die Auswirkungen zeitlich ausdehnen. Erst, wenn die Märkte ein Licht am Ende des Tunnels sehen, dann werde man wieder bessere Kurse sehen. So lange aber Ungewissheit herrsche, werden die Märkte die erhöhte Unsicherheit reflektieren, so der Experte. Wie weit der DAX fallen werde, das sei noch nicht absehbar. Global würde ein erneutes Kippen der Weltwirtschaft in eine Rezession, die Welt stark treffen und damit auch die Märkte. Bereits im letzten Bericht war Wellenreiter-Invest von folgendem Szenario ausgegangen: Im Herbst 2011 dürften die Aktienmärkte wieder fallen. Wellenreiter-Invest geht hier von 20 Prozent aus. Es könnte natürlich jetzt durchaus sein, dass durch das Szenario in Japan die Märkte noch stärker geschwächt werden. Rethfeld zu Folge würden die Märkte 2012 ein größeres Tief markieren, dann würden aber die Märkte wieder einen deutlichen Anstieg verzeichnen können.
Wie sich die Anleger in Zeiten wie diesen am Besten verhalten und was gerade der sichere Hafen ist - soviel sei vorweggenommen: Gold und Silber sind es nicht - Das erfahren Sie in diesem Interview von Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest.
Redakteur: Brigitte Bauer
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