Ackermann: 2012 wird anspruchsvoll - Zuversicht für Griechenland
In einem Exklusiv-Interview mit dem DAF äußerte sich Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann zuversichtlich im Hinblick auf eine Lösung für Griechenland. "Ich bin zuversichtlich, wir tun alles, damit es nicht zur Insolvenz kommt. Wir müssen alle unseren Beitrag leisten, die Privaten tun es. Auch ich tue alles Mögliche, was ich kann", so der Manager.
Zwar könne man nichts ausschließen, auch nicht einen Weg in die geordnete Insolvenz - aber, so Deutsche Bank-Chef Ackermann : "Wenn wir für Griechenland eine Lösung finden und um einen Default herumkommen, dann haben wir eine wesentlich verbesserte Situation. Es hängt jetzt alles von der Schuldenkrise ab, wenn die gelöst ist und die Liquidität ist da und Investoren sind bereit, wieder Geschäfte zu machen, dann kann das viel ändern."
Griechenland, so Ackermann, müsse aber ein Sonderfall bleiben. Ansteckungseffekte auf Länder wie Portugal schließt Ackermann nicht aus: "Natürlich kann es Ansteckungseffekte geben, das ist auch meine Hauptsorge wegen Griechenland."
Trotzdem rechnet Ackermann mit keinem einfachen Jahr 2012. Zum Start in das neue Jahr sagte Ackermann: "Der Beginn war besser als das Ende des letzten Jahres, aber nicht so gut, wie vor einem Jahr."
Redakteur: Andreas Scholz / Christine Völkel
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