Balda: Sackgasse - Interessenkonflikt bremst
Balda strukturiert gerade um. Vor Kurzem hat der SDAX-Konzern sein Mobilfunktgeschäft in China verkauft. Damit ist man sein Sorgenkind los geworden. Nun will man sich auf den Bereich Medizintechnik konzentrieren und kräftig zukaufen. Doch wegen eines Interessenkonflikts geht es nicht voran. Was bei Balda los ist, weiß Stephan Heibel vom Finanzportal www.aktien-meldungen.de.
Um in der Sparte Medizintechnik zukaufen zu können braucht Balda Geld in der Kasse. Den nötigen Geldregen brächte zum Beispiel der Verkauf der TPK-Beteiligung mit sich. Doch Aufsichtsrat und Vorstand von Balda sind sich offenbar uneinig. "25 Prozent besitzt Balda an TPK und 27 Prozent besitzt eine Investmentfirma des Gründers von TPK an Balda, die im Aufsichtsrat von Balda sitzt", sagt Stephan Heibel. Der Aufsichtsrat kann die Pläne des Vorstands durchkreuzen und gegen ihn arbeiten. "Hier ist ein Interessenkonflikt innerhalb von Balda, der aufgrund der Beteiligungsstruktur entstanden ist", sagt der Experte.
Redakteur: Sandra Heinze
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