Bankenbeben: Großbritannien zieht Zügel an
Es war ein bitterer Auftakt in die neue Handelswoche. Die ganz großen Verlierer kamen wieder einmal aus dem Bankensektor. Der Vertrauensverlust wiegt nach wie vor schwer. In Frankreich droht den drei größten Instituten die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch Moody's. Aber auch in anderen Ländern sind die Probleme groß. Großbritannien will jetzt die Zügel anziehen.
Für die britischen Banken soll eine neue Zeitrechnung anbrechen. Das meint zumindest die britische Regierung. Die will den Banken jetzt enge Fesseln anlegen. So hat das britische Finanzministerium einen Schutzschild vorgeschlagen. Sprich: die Banken dürfen nur noch in begrenztem Maß Gelder aus dem Privatkundengeschäft in das riskante Investmentbanking stecken. Die britischen Banken hatten in der Finanzkrise 2008 deutlich gelitten. Die Royal Bank of Scotland und Lloyds sind immer noch zu großen Teilen in Staatsbesitz.
Redakteur: Andreas Agly
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