BASF: Gen-Markt in Europa verdürrt
Der weltgrößte Chemiekonzern gibt den Markt für Pflanzenbiotechnologie in Europa wegen mangelnder Akzeptanz auf und verlagert dessen Zentrale. In weiten Teilen Europas fehle immer noch die Akzeptanz bei der Mehrheit der Verbraucher, Landwirte und Politiker, begründete BASF-Vorstand Marcinowski am Montag den Schritt. Daher sei es aus unternehmerischer Sicht nicht sinnvoll, in Produkte, die für die Kommerzialisierung ausschließlich in diesem Markt vorgesehen seien, weiter zu investieren. BASF werde sich deshalb auf die Märkte in Nord- und Südamerika und die Wachstumsmärkte in Asien konzentrieren. Der Konzern bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche" vom Wochenende. In der Summe sollen in Europa 140 Stellen abgebaut werden. Die Unternehmenszentrale der BASF Plant Science werde von Limburgerhof (Deutschland) nach Raleigh (North Carolina, USA) verlegt, hieß es.
Redakteur: Torsten Cuck






