Boeing: Charttechnisch ein Pflichtkauf
Boeing konnte 2011 ganz deutlich vom Boom bei kommerziellen Flugzeugen profitieren. Dem Unternehmen gelang es, die Auslieferungszahl im vierten Quartal noch einmal um 10 Prozent anzuheben, so Sebastian Hein, Analyst beim Bankhaus Lampe. Beim Nettogewinn in Q4 konnte Boeing die Erwartungen der Analysten auf's Doppelte übertreffen. Der Experte begründet das mit steuerlichen Sondereffekten und herausragenden Entwicklungen im Schlussquartal.
Der US-Hersteller freut sich über volle Auftragsbücher. Vor allem die spritsparenden Modelle sind gefragter denn je. Trotzdem bleibt der europäische Konkurrent Airbus die Nummer eins. Die starke Nachfrage nach spritsparenden Flugzeugen hat das Geschäft des US-Herstellers Boeing kräftig angekurbelt. Im vierten Quartal stieg der Umsatz des Airbus-Rivalen um 18 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Boeing hat im vergangenen Jahr 477 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert. Im Jahr 2012 sollen es bis zu 600 Flugzeuge werden. Der Flugzeugbauer strebt für das laufende Jahr einen weiteren Umsatzsprung auf bis zu 80 Milliarden Dollar an. Für den Analysten Sebastian Hein ist das ein realistisches Ziel.
Redakteur: Christina Thonack
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