Börse Aktuell (30.12.): Schäuble mit Zuverischt in Euro-Krise / Lufthansa hat Probleme mit der Tochter
Das aufregende Börsenjahr 2011 ist am Freitag in Deutschland freundlich bei zugleich extrem dünnen Umsätzen zu Ende gegangen. Der Leitindex Dax schloss mit plus 0,85 Prozent bei 5.898 Punkten und legte damit vor allem in den letzten Handelsminuten kräftig zu. Insgesamt aber verbuchte er im Jahresverlauf einen Abschlag von rund 15 Prozent. Es hätte allerdings deutlich schlimmer kommen können, denn im September war der Dax bis auf ein Jahrestief bei 4.966 Punkten gefallen. Der MDax ging zum Wochenschluss mit plus 0,79 Prozent auf 8.897 Punkte aus dem Handel. Der TecDax gewann ebenfalls 0,79 Prozent und schloss bei 685 Punkten.
Optimistische Worte vom Bundesfinanzminister am Jahresende. Inmitten der Euro-Krise sieht WolfgangSchäuble deren Ende schon in Sicht.
"Ich glaube, dass wir in den nächsten zwölf Monaten so weit sind, dass wir die Ansteckungsgefahren gebannt und die Euro-Zone stabilisiert haben werden", sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt".
Voraussetzung ist aber, dass die Beschlüsse des EU-Gipfels so umgesetzt werden wie geplant.
Die Lufthansa hat Probleme mit dem chinesischen Frachtgeschäft. Das berichtet die Börsen Zeitung. Grund dafür sei die schwache Nachfrage. Seit der Gründung der chinesischen Frachtfluglinie habe sie unter finanziellen Schwierigkeiten gelitten.
Die Allianz sieht bei italienischen Anleihen kein Ausfallrisiko. Im Gegenteil, sie halte die Zinsen sogar für hochattraktiv. Auch deutsche Aktien hält er für sehr günstig bewertet. Dabei gibt es aber eine Einschränkung: Die Banken seien dabei nicht gemeint.
Redakteur: Torsten Hanft
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