Börse Aktuell (31.01.): EU-Banken wollen mehr Geld / Thyssen vor Big-Deal
Nach den Beschlüssen vom jüngsten EU-Gipfel hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder an seinen Aufwärtstrend angeknüpft. Enttäuschende US-Konjunkturdaten aber ließen die Kursgewinne am Nachmittag schmelzen. Am Ende rückte der Dax nur noch um 0,2 Prozent auf 6.458 Punkte vor.
Der Chef des Commerzbank-Aufsichtsrats Klaus-Peter Müller hat Griechenland den Austritt aus der Euro-Zone empfohlen. "Ich bin der festen Überzeugung, dass Griechenland einer massiven Abwertung bedarf, die es innerhalb des Euros nicht vornehmen kann".
Europas Banken wollen sich bei der EZB deutlich mehr Geld besorgen als bisher erwartet.
Wie die "Finanial Times Deutschland" berichtet, wollen sie sich bei dem zweiten Dreijahres-Tender der Europäischen Zentralbank deutlich mehr Kredite beschaffen als noch im Dezember.
Der bevorstehende Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahltochter soll dem Konzern 2,7 Milliarden Euro bringen. Der Kaufpreis setzt sich dabei zum einen aus einer Beteiligung von etwas weniger als 30 Prozent am finnischen Unternehmen Outokumpu zusammen, sagte ein Beteiligter. Zweitens bekommt das deutsche Unternehmen einen Bar-Betrag.
Redakteur: Torsten Cuck
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