Börse Live: Das macht endlich wieder Freude
Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag fester, aber deutlich unter Tageshoch geschlossen. Die erwartete Zustimmung des Deutschen Bundestags zum erweiterten ESFS-Rettungsschirm vermochte keinen neuen Aufwärtsschub auszulösen. 523 Abgeordnete stimmten für die Ausweitung, 85 Parlamentarier waren dagegen und drei enthielten sich der Stimme, wobei die Kanzlermehrheit erreicht wurde. Alle wichtigen Themen des Tages in der Handelszusammenfassung von Börse Live.
"Durch die Gewinne in den Vortagen wurde die Entscheidung vorweg genommen", meinte ein Marktteilnehmer. Für langfristige Investoren dürfte sie gleichwohl ein Signal für neue Investitionen darstellen. Der DAX stieg um 1,1 % oder 61 auf 5.640 Punkte, nachdem er im Tageshoch über 5.700 gestiegen war. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 174,0 (Vortag: 181,8) Mio. Aktien im Wert von rund 3,25 (Vortag: 3,35) Mrd. Euro. Gestützt wurde der Markt auch von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die stärker als prognostiziert gefallen waren und den revidierten Daten zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Das BIP-Wachstum in den USA ist demnach besser gewesen als zunächst ausgewiesen worden war. "Die bisher verfügbaren Daten für das 3. Quartal stützen unsere Einschätzung, dass wir im 2. Halbjahr eine Wachstumsbeschleunigung sehen werden", merkte ein Volkswirt der Postbank in diesem Zusammenhang an. Weniger gut sind Daten für die Eurozone ausgefallen. Hier hat sich die Wirtschaftsstimmung im September unerwartet stark eingetrübt. Sie hat sich in allen erfassten Bereichen verschlechtert, wobei Industrie- und Verbrauchervertrauen besonders deutlich sanken. Gefragt waren die Finanzwerte. Sie profitierten am stärksten von der Entscheidung des Bundestages. Bankenverbände sprachen von einem positiven Signal für die Eurozone. Künftig soll der Rettungsschirm auch Staatsanleihen überschuldeter Euro-Staaten am Sekundärmarkt aufkaufen können, und die Staaten sollen vorsorgliche Kreditlinien sowie Kredite für Bankenrekapitalisierungen beantragen können. Commerzbank rückten um 4,7 % auf 2,00 Euro vor, gefolgt von der Aktie der Deutschen Bank mit einem Aufschlag von 3,9 % auf 28,35 Euro. Allianz waren mit 4 % auf 72,50 Euro ebenfalls gefragt.
Redakteur: Marco Pahl
23.05.
"So schaffen Sie Vermögen"
Zeit ist Geld – dieses Buch erklärt, wie sich mit genug Zeit auch bei kleinem Einkommen ein Vermögen aufbauen lässt. Der Autor weist dafür auf eine seit sechs Jahrzehnten zuverlässig mehr »
23.05.
"Das ist doch sehr, sehr erfolgreich!"
"Das hat unsere Erwartungen, die wir an das erste Quartal gestellt hatten, doch deutlich übertroffen", sagt der Vorstandsvorsitzende von SAF Detlef Borghardt. Dass das EBIT zurückgegangen ist, mehr »
23.05.
Ein Einstieg lohnt sich!
Im ersten Quartal 2012 hat SAF-Holland den Umsatz um sieben Prozent gesteigert auf 216,6 Millionen Euro - im Vorjahr setzte der Konzern noch 202,4 Millionen Euro um. Das bereinigte EBIT ging leicht mehr »






