Börsenplatz 5: Aragon-Vorstand Schütz: "Q2 besser als Q1 - wir wachsen weiter"
Der Vorstand der Aragon AG, Wulf Schütz, sieht den Finanzdienstleister aus Wiesbaden weiter auf Wachstums- und Expansionskurs. Mit der Mehrheitsbeteiligung am FINUM.FINANZHAUS setzt man jetzt auch auf das Marktsegment der "anspruchsvollen Privatkunden".
Nach Aussagen von Schütz sei das abgelaufene 2. Quartal sogar besser als das 1. Quartal 2010 gewesen. Im 1. Quartal lag das Umsatzwachstum bei rund 70% - "wir waren noch besser in Q2", so Schütz in der Sendung Börsenplatz 5. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet Schütz mit einem Umsatz von "mindestens 120 Mio. Euro." Was das Ergebnis anbelangt, so will Aragon im laufenden Geschäftsjahr das Niveau vom Rekordjahr 2007 wieder erreichen, auf EBIT-Basis bedeutet dies eine Guidance zwischen 6 und 7 Mio. Euro, so Schütz weiter. Mittelfristig will die Aragon weiter wachsen, sowohl organisch, als auch durch Zukäufe. Für das Jahr 2014 peilt das Unternehmen, so Schütz, einen Umsatz von rund 200 Mio. Euro an. Mit der Mehrheitsbeteiligung an der FINUM.FINANZHAUS in Höhe von 74.9% setzt das Unternehmen jetzt auch auf das Segment mit "anspruchsvollen Privatkunden". FINUM.FINANZHAUS hatte zuletzt 100 Berater und machte mit rund 26.000 Kunden einen Umsatz von 7.5 Mio. Euro (2009). Zuletzt war die Entwicklung auch dort, so Schütz, positiv. Die Gesamtzahl der Berater in der Aragon Gruppe lag zuletzt wenig verändert bei ca. 18.000. Andreas Scholz im Gespräch mit Wulf Schütz, Vorstand der Aragon AG.
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