Cash-Kühe: Gazprom, Sberbank und Rusgidro - Russische Geldbringer!
Wer keine Angst hat, auch einmal die spekulative Anleger-Schiene zu belegen, der sollte sich in russischen Werten versuchen. Die russische Wirtschaft ist letztes Jahr um 3,8 Prozent gewachsen. In Russland sind deutliche Erholungstendenzen zu sehen. Seit Jahresbeginn hat der Moskauer Leitindex über 10 Prozent zugelegt - lief damit besser als der DAX. Welche Werte für Sie interessant sind weiß Andreas Männicke, Herausgeber von Eaststock.
Der atomare Gau in Japan werde sich sicherlich auf den russischen Leitindex, aber auch auf den ganzen Weltmarkt auswirken. Daher seien die Kapitalströme von dem Risikosentiment der internationalen Investoren abhängig, die "allerdings im ersten Quartal Russland sehr bevorzugt haben. Russland ist ja auch einer der Hauptgewinner dieser Krisen durch den hohen Ölpreis," so Männicke. Der russische Markt hat in US-Dollar bereits 20 Prozent zulegen können, in Euro 10 Prozent. Per Saldo sieht der Experte den russischen Markt deutlich positiv, es könnte allerdings erst einmal zu einer Korrektur kommen.
Über zwei Jahre lang waren russische Aktien sehr niedrig bewertet. Vor allem die großen Rohstofftitel seien eher niedrig bewertet. Im Öl und Gassektor sehe man ein KGV von 6 bis 7. Auch der Vorsorgungssektor zeigt sich mit einem KGV von 7 sehr niedrig. Stattdessen sieht man im Metallsektor dafür einige Turnaround-Geschichten. Die Gewichtung zeigt sich also in den verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich.
Wie die Werte Gazprom, Sberbank und Rusgidro zu bewerten sind - das erfahren Sie in diesem Interview von Andreas Männicke, Herausgeber von Eaststock.
Redakteur: Brigitte Bauer
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