Centrosolar-Chef: "Relativ nah vor einer Bodenbildung"
Der Solarmarkt ist weiterhin von Überkapazitäten und Preisverfall gekennzeichnet. Dennoch sieht Centrosolar-Chef Dr. Alexander Kirsch ein leichtes Anziehen der Nachfrage. "Wie sich das dann im Gesamtergebnis auswirkt, wird sich zeigen", so Kirsch. Das Ziel lautet weiterhin, im Gesamtjahr ein leicht positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften.
Bei den Modulpreisen ist laut Centrosolar-Chef Dr. Alexander Kirsch eine Bodenbildung in Sichtweite. "Eigentlich sollte es so sein, dass - wenn jetzt die Nachfrage anzieht - sich auch der Preisverfall ein bisschen beruhigt", so Kirsch. "Irgendwann ist da wirklich der Boden erreicht. Wann ist schwer zu sagen. Meine Meinung ist: Wir stehen in der Tat relativ nah vor einer Bodenbildung."
Centrosolar konnte im dritten Quartal ein positives operatives Ergebnis in Höhe von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,2 Mio. EUR) erzielen und damit die Verluste des ersten Halbjahres in Höhe von -4,9 Mio. EUR auf -3,2 Mio. EUR (Vorjahr 24,3 Mio. EUR Gewinn) reduzieren. Der Quartalsumsatz des Konzerns lag mit 72,9 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau von 101,7 Mio. EUR. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres ergibt sich damit ein Umsatz in Höhe von 223,4 Mio. EUR (Vorjahr 311,0 Mio. EUR). Das Ergebnis pro Aktie beträgt -0,35 gegenüber 0,73 EUR im Vorjahreszeitraum.
Was der Vorstand zum Konsolidierungsdruck in der PV-Branche meint und welche Rolle Centrosolar hier einnehmen will, erfahren Sie im Interview.
Redakteur: Sebastian Schick
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