Centrosolar: "Werden gestärkt aus der Krise hervorgehen"
Der Anbieter von Photovoltaik-Anlagen für private Haushalte hat momentan auch schwer mit der Krise im Solar-Sektor zu kämpfen. Vor allem der Preisdruck macht der Branche zu schaffen. Mit CEO Dr. Alexander Kirsch sprach unser Reporter Sebastian Schick auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt über die Zukunft der Branche und die Chancen auf dem Markt für den Solarkonzern.
Centrosolar konnte im dritten Quartal ein positives EBIT erzielen. Die Verluste des ersten Halbjahres in Höhe von 4,9 Mrd. € konnten damit reduziert werden. Für das vierte Quartal sieht CEO Dr. Kirsch eine steigende Nachfrage, aber weiterhin fallende Preise am Markt. Eine genaue Einschätzung kann er daher noch nicht geben.
"Keiner verdient mehr Geld", so beschreibt CEO Dr. Kirsch die Lage in der Solarbranche. Weltweit gebe es eine "wahnsinnig hohe Überkapazität", das lasse die Preise immer weiter runter gehen. Dies wird auch im Jahr 2012 der Fall sein.
Im Bereich der Photovoltaik-Stromspeicherung sieht er seinen Konzern gut aufgestellt. Man habe als erstes Unternehmen ein Produkt, welches einen vorhandenen Warmwasser-Speicher mit Photovolatik befüllen kann: "Damit schlägt man jede andere Technologie".
Beim Blick auf den Gesamtmarkt kann der Vorstandsvorsitzende keine genaue Prognose abgeben. Er glaubt dass der Weltmarkt im nächsten Jahr eher stagnieren oder geringfügig wachsen werde. Sein Ausblick für Centrosolar: "Wir müssen die Krise überstehen und dann vom Aufschwung profitieren. Wir sind gut aufgestellt und werden aus der Krise gestärkt hervorgehen".
Redakteur: Torsten Hanft
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