Charts der Woche: Commerzbank, Deutsche Bank - Potenzial 50 Prozent?
Blickt man auf die Woche zurück, haben vor allem zwei Aktien die Börsenmärkte bestimmt: Die Commerzbank und die Deutsche Bank. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hatte die beiden Finanztitel unter die Lupe genommen und hatte ausnahmsweise einmal nichts auszusetzen. Außerdem hat die Wiederbelebung des deutschen Banken-Rettungsfonds die Aktienkurse angetrieben. Wieviel Potenzial die Analysten gerade bei den Bankentiteln sehen - Schaun Sie rein!
Die Bankenbranche muss derzeit um ihr Vertrauen an den Märkten kämpfen. Umso besser, dass die Ratingagentur Standard & Poor's das Rating für die Deutsche Bank auf A+ belassen hat. Das sorgt für positive Stimmung an den Märkten, das Vertrauen der Anleger in die Kreditinstitute kommt zurück. Außerdem hat sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble positiv für die Banken geäußert. Die deutschen Banken könnten den erhöhten Kapitalanforderungen der Europäischen Bankenaufsicht EBA ohne staatliche Hilfe genügen. Es sehe danach aus, dass die deutschen Banken das schaffen, sagte Schäuble bei der Debatte im Bundestag, schreibt Dow Jones.
Auch Deutsche Bank Chef Josef Ackermann äußerte sich in DAVOS gegenüber dem DAF verhalten optimistisch für die Bankenbranche:"Insgesamt werden wir wahrscheinlich nochmals ein anspruchsvolles Jahr haben, aber das hängt alles ein bisschen von der Schuldenkrise ab. Wenn die Schuldenkrise gelöst ist - Die Liquidität ist da, die Investoren sind bereit, dann auch wieder zu investieren, Geschäfte zu machen, dann kann sich das sehr sehr schnell ändern. Der Beginn war sicherlich besser als man das Jahr beendet hat. Auf der anderen Seite natürlich nicht ganz so gut wie das vor einem Jahr war."
Wie sich die Situation gerade bei der Commerzbank entwickelt und wieviel Potenzial die Analysten hier sehen - das erfahren Sie in diesem Video.
Redakteur: Brigitte Bauer
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