Charttechnik: „Derzeit sieht alles noch sehr bullish aus“
Der DAX auf Achterbahnfahrt. An zwei Tagen notiert er im Plus, dann wieder im Minus. Aber auch dieses Hin und Her verläuft nicht planlos, weiß Stefan Salomon, technischer Analyst von candlestick.de.
„Dieses Gezappel ist vollkommen normal. Wir sind ja an die 200-Tage-Linie gelaufen. Wir sind um diese 200-Tage-Linie ein wenig herum gependelt und wir sind natürlich im Januar insgesamt auch sehr gut aufwärtsgelaufen“, analysiert Salomon. Damit er klärt er auch die hohe am Markt vorhanden Unsicherheit und Zögerlichkeit. Allerdings hat er auch beobachtet, das Gewinnmitnahmen auch gut vom Markt abgefedert wurden. Er empfiehlt daher bei jedem Rücksetzer zu kaufe „Und auch jedes neue Hoch stellt letztendlich in einer Aufwärtsbewegung ja auch ein Kaufsignal dar. Er gibt aber auch zu bedenken, dass das Chance-Risiko-Verhältnis etwas eingetrübt ist, das der Kursverlauf seit Anfang des Jahres doch recht positiv zu bewerten ist. Aber die Chance nach oben ist weiterhin vorhanden“, so Salomon.
Allerdings kann die aktuelle Entwicklung noch nicht als nachhaltiger Ausbruch bewertet werden. Die aufwärts gerichtet Trendlinie und der Trendkanal sind jedoch durchaus intakt. „Die obere Begrenzung diese Trendkanals stellt im Moment das kurzfristige Kursziel dar. Das heißt, wir können das Kursziel von 6.600 auch etwas anheben auf kurzfristig 6.750“, analysiert Salomon.
Wo er die Stops setzen würde, wie sich der MDAX schlägt und welche Entwicklungen Salomon beim Silberpreis erwartet, erfahren Sie im Beitrag.
Redakteur: Antje Cznottka
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