Charttechnik: Fallende Kurse bis 6.270 Punkte im DAX
Allein im Januar konnte der DAX einiges an Boden gutmachen. Er lässt sich nicht in seinem Aufwärtstrend stoppen und übersteht Erschütterungen fast mühelos. Das macht Anleger risikofreudiger. Rüdiger Maaß, technischer Analyst bei elliottwaver.de, warnt allerdings, dass diese Entwicklung vielleicht schneller zu Ende ist, als uns lieb ist.
„Ich habe immer noch diese Marke bei 6.674, die ich letzten Freitag genannt habe, im Blick. Da sind wir ja jetzt ganz nah dran“, analysiert Maaß und fügt hinzu, dass dort die Make-and-Break-Linie liegt. Ihm ist auch aufgefallen, dass der Markt seit 6.308 Punkten eher in einer Seitwärtsbewegung nach oben verläuft. Das sei kein wirklich starker Impuls mehr. Er ist aufgrund der Beschaffenheit der Korrekturmuster der Meinung, dass sich der DAX in einem „steigenden ausgedehnten diagonalen Dreieck“ befindet. Das ist ein Abflussmuster und Maaß erwartet in diesem Bereich dann wieder fallende Kurse bis 6.270 Punkte. Er gibt aber auch zu bedenken, dass dieses Abflussmuster die dritte Welle beenden könnte und nach den gefallenen Kursen wieder ein Hoch erwartet werden kann. „Aber ich denke nicht, dass wir in einen steigenden Trendmarkt gehen. Ich kann mir eher vorstellen, dass das ein steigender Korrekturmarkt ist", so Maaß.
Auch beim S&P 500 sieht Maaß eine „ganz wichtige Marke“. Sie liegt bei 1.370 Punkten. Womit Anleger dann rechnen müssen und ob es der Goldpreis gut mit den Anlegern meint, erfahren Sie Im Beitrag.
Redakteur: Antje Cznottka
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