DEAG: "Aktie hat extremen Nachholbedarf"
Jacques Abramowicz von Silvia Quandt Research stellt der Deutschen Entertainment AG ein gutes Zeugnis aus. "Alles was die DEAG hat momentan, ist profitabel", so Abramowicz gegenüber dem DAF. Im dritten Quartal habe die DEAG exzellente Zahlen abgeliefert. Angesichts der guten Unternehmensentwicklung habe die Aktie extremen Nachholbedarf.
Die Deutsche Entertainment AG hat im eigentlich saisonal eher verhaltenen 3. Quartal des Geschäftsjahres 2010 ihre Wachstumsdynamik forciert. Der Umsatz stieg auf 29,1 Mio. Euro. Dies bedeutet gegenüber den 24,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum ein Plus von 20,4 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich im Quartal von 0,1 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro. Das EBIT kletterte von minus 0,2 Mio. Euro auf plus 0,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern drehte im Quartal ebenfalls von minus 0,5 Mio. Euro auf plus 0,6 Mio. Euro. Bedingt durch den Ergebnismix im 3. Quartal fiel zwar eine überproportional hohe Steuerlast an, dennoch konnte auch das Nachsteuerergebnis von minus 0,5 Mio. Euro auf plus 37 Tsd. Euro gesteigert werden. Das Konzernergebnis nach Minderheiten lag entsprechend bei minus 0,3 Mio. Euro nach minus 0,6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Minderheiten belief sich in den ersten 3 Quartalen des Geschäftsjahres 2010 insgesamt auf 0,9 Mio. Euro verglichen mit 0,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern konnte in den ersten 9 Monaten mit 2,9 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichswert von 1,3 Mio. Euro um mehr als 125 Prozent gesteigert werden. Das EBIT stieg von 2,3 Mio. Euro überproportional um 57% auf 3,6 Mio. Euro. Der Umsatz kletterte von 81,2 Mio. Euro auf 83,4 Mio. Euro. Für das 4. Quartal 2010 erwartet die DEAG sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis einen Mehrjahresrekord. Dies ist aufgrund der erfolgreichen Tourneen und Konzerte, die schon durchgeführt wurden bzw. in den kommenden Wochen anstehen, bereits gut absehbar. Zu nennen sind exemplarisch die ausgesprochen erfolgreichen Tourneen von Peter Maffay und David Garrett sowie auch andere internationale Künstler wie Lady Gaga, Shakira oder Elton John. So dürften beim Umsatz und beim Ergebnis die höchsten operativen Ergebnisse seit mehr als 5 Jahren erzielt werden.
Redakteur: Andreas Agly
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