DEAG-Vorstand: "Aktienkurs müsste deutlich höher liegen"
Nach dem deutlichen Kursanstieg im Sommer, als der Stargeiger David Garrett bei DEAG eingestiegen ist, verläuft die Aktie des Konzertveranstalters in einer Seitwärtsrange. "Der Aktienkurs müsste eigentlich deutlich höher liegen ", so Vorstand Christian Diekmann gegenüber DAF. "Der faire Wert ist bis jetzt noch nicht erreicht."
Am 30. November wird DEAG Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. "Das dritte Quartal ist saisonal und traditionell bedingt nicht das beste Quartal in unserem Geschäftsjahresverlauf. Darum richten sich unsere Erwartungen auf das vierte Quartal und die ausverkauften Tourneen von David Garrett und natürlich von Peter Maffay", so Vorstand Christian Diekmann im DAF-Interview. "Und mit einem sehr guten Geschäft in der Schweiz und auch in England wird das vierte Quartal gerade in diesem Jahr in besonderer Weise richtig gut ausfallen."
Hauck & Aufhäuser rechnet bei DEAG für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von 8 Prozent auf rund 125 Millionen Euro. Damit sind die Erwartungen relativ hoch. "Das muss man mal sehen, ob wir die erfüllen können. Ich glaube die Tendenz ist ziemlich positiv", so Diekmann.
Den Gewinn je Aktie von 10 Cent im ersten Halbjahr sollte man laut Diekmann nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen. "Die Analysten von uns insgesamt rechnen so mit 15 Cent im Jahr 2010. Ich denke, wenn man sich anschaut, wie unser Ergebnis - ein sehr gutes Ergebnis - in 2009 gewesen ist, dann wäre es ein großer Erfolg, wenn wir 15 Cent EPS verdienen in diesem Jahr. Und ich halte das auch für sehr realistisch."
Was der DEAG-Vorstand zum Kursziel von Hauck & Aufhäuser in Höhe von 3,20 Euro meint, erfahren Sie im DAF-Interview.
Redakteur: Sebastian Schick
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