Der Krise zum Trotz: Euro bleibt stark überbewertet
Der Big Mac Index vergleicht die Preise des Burgers in verschiedenen Währungen. Dabei werden die inländischen Preise zum aktuellen US-Dollar-Kurs umgerechnet. Diese Methode basiert auf der Theorie der Kaufkraftparität. Wir haben uns die Entwicklung der Kaufkraft im vergangenen Jahr genauer angeschaut.
Die Erhebung des Big Mac Index für 2011 zeigt: Ein Big Mac kostet im Euroraum im Schnitt umgerechnet 4,93 Dollar - rund 21 Prozent mehr als in den USA. Das heißt: Die Differenz der Kaufkraft zwischen dem Euro und dem Dollar ist sehr groß. Anders gesagt: Die Gemeinschaftswährung ist gegenüber dem Dollar noch stark überbewertet. Das mag überraschen, denn immerhin hat die europäische Schuldenkrise vor allem dem Euro stark zugesetzt. Ganz anders die Lage beim polnischen Zloty. Ein Big Mac kostet in Polen umgerechnet 3,09 Dollar. Damit ist der Zloty um 24 Prozent unterbewertet. Was die Gründe sind und welches Land die billigsten Burger anbietet und gleichzeitig das meiste Potential in seiner Währung hat, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Redakteur: Natalia Balacka
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