Des einen Freud - des anderen Leid: Droht dieser Aktie der Absturz?
Obwohl das Unternehmen solide Geschäftszahlen veröffentlich hat, wird die Aktie herbe abgestraft. Könnte sogar über 20 Prozent abstürzen, wenn der Kurs die Unterstützung bei 70 Euro durchbricht. Harte Zeiten für die Anleger? Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer...
Des einen Freud, des anderen Leid. Fielmann hat seine Mitarbeiter am erfolgreichen Geschäft teilhaben lassen - mit einer deutlichen Gehaltserhöhung. Die Mitarbeiter hat das gefreut - Die Anleger weniger. Die Aktie von Fielmann wird heute stark abgestraft. Zeitweise über 7 Prozent ist das Papier der größte Verlierer in allen Indizes.
Dabei waren die Zahlen, die Fielmann heute für das abgeschlossene Geschäftsjahr vorgelegt hat, äußerst solide. Die Optikerkette hat 2011 mehr Kunden betreut und mehr Brillen verkauft als im Vorjahr. 6,74 Millionen Brillen gingen über den Ladentisch - Im Vorjahr waren es noch 6,46 Millionen. Der Konzernumsatz kletterte um 5,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Auch der Jahresüberschuss stieg um 2,6 Prozent auf 124 Millionen Euro. Der Absatz stieg um mehr als fünf Prozent. Doch die Mehrbelastungen aus den Personalkosten - nämlich 10 Millionen Euro - stoßen den Analysten sauer auf.
Die NordLB senkt die Fielmann-Aktien von Halten auf Verkaufen Kursziel gesenkt von 70 auf 65 Euro. Angesichts der stark abgeflachten Wachstumsraten erscheine die sehr hohe Bewertung der Aktie nicht mehr gerechtfertigt, so die Analysten.
Wie es charttechnisch mit dem Papier weiter gehen könnte - das erfahren Sie hier.
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