Deutsche Rohstoff AG: "Rohstoffproduktion eine der Wachstumsindustrien"
Dr. Thomas Gutschlag, CFO der Deutschen Rostoff AG, sieht für die nächsten Jahre und Jahrzehnte große Chancen in der Rohstoffproduktion. Das liege vor allem an der extremen, explodierenden Nachfrage in vielen Teilen der Welt. Ziel für die Zukunft sei es in allen Bereichen zu wachsen, so Gutschlag. In Australien hat man damit schon einmal angefangen.
Am 7. Oktober 2010 hat die Deutsche Rohstoff Australia Pty Ltd, eine 100prozentige Tochter der Deutsche Rohstoff AG, mit dem Abbau von Golderzen begonnen. Die Georgetown-Goldmine liegt beim gleichnamigen Ort im Norden von Queensland. Es ist geplant, bis zum Jahresende 2010 rund 50.000 Tonnen goldhaltiges Gestein im Tagebau abzubauen. Die oxidischen Golderze werden in der Aufbereitungsanlage in Georgetown, die ebenfalls der Deutsche Rohstoff Australia gehört, zu Rohgoldbarren weiterverarbeitet. Die Goldproduktion wird sich ab November auf etwa 2.000 Unzen pro Monat belaufen. "Das ist ein ganz wichtiger Meilenstein für die Deutsche Rohstoff AG" unterstreicht Vorstand und CEO Titus Gebel, "damit haben wir nur vier Jahre nach Gründung die erste Produktion in Gang gesetzt. Das ist in der Bergbaubranche ein sehr kurzer Zeitraum. Wir belegen damit die Ernsthaftigkeit unseres Vorhabens, ein neuer deutscher Rohstoffproduzent zu werden. Die aktuelle Preisentwicklung hat unsere Einschätzung bestätigt, beim ersten Bergbauprojekt auf Gold zu setzen." Zunächst werden die oxidischen Golderze der Lagerstätten Red Dam und Electric Light parallel abgebaut. Aus Gründen der Aufbereitbarkeit werden die Erztypen beider Lagerstätten vor der Verarbeitung gemischt. Weitere Besonderheit: In Nord-Queensland ist aufgrund der Witterungsbedingungen während der Regenzeit (Dezember- April) ein Abbau kaum möglich. Die Aufbereitungsanlage in Georgetown kann hingegen das ganze Jahr durcharbeiten. Daher wird der Abbau der Erze während der jetzigen Trockenzeit forciert, damit eine ausreichende Menge vorliegt, um die Anlage auch während der anschließenden Regenzeit auszulasten. Im April/Mai 2011 wird dann der Abbau wieder aufgenommen. Die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff AG baut einen neuen Rohstoffproduzenten auf. Schwerpunkte sind Gold, Öl/Gas und sogenannte High-Tech-Metalle wie Indium, Gallium, Seltenerden, Kobalt. Alle Projekte befinden sich in politisch stabilen Ländern mit Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell gründet auf der (Wieder-) Erschließung von Vorkommen, die bereits in der Vergangenheit gut erkundet worden sind. Eine erste Produktion ist für 2010 vorgesehen. Weitere Informationen zur Deutsche Rohstoff AG unter www.rohstoff.de.
Redakteur: Andreas Agly
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