Devisenexperte Benz: "Es gibt eine gewisse Zuversicht"
Die Euro-Finanzminister haben sich auf die Rahmenbedingungen für den dauerhaften Rettungsschirm ESM geeinigt. Laut Frank Benz von der Benz AG gibt das den Märkten eine gewisse Zuversicht. Allerdings warnt der Experte auch. Es lägen noch kontroverse Themen auf dem Tisch. Kritisch schätzt Benz die Lage in Griechenland ein. Wie es mit dem Euro weitergeht und welche Währung eine interessante Beimischung für das Depot wäre, erfahren Sie im folgenden Interview.
Der Euro hat am Dienstag weiter über der Marke von 1,30 US-Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3017 (Freitag: 1,2902) Dollar festgesetzt. Schon seit Tagen profitiert der Euro von einer besseren Stimmung unter den Anlegern. Ausschlaggebend sind zum einen überwiegend positivere Konjunkturdaten sowohl aus dem Euroraum als auch aus den USA. Zum anderen hat sich die Lage in der europäischen Schuldenkrise spürbar entspannt. Dem steht jedoch die Hängepartie beim angestrebten Schuldenschnitt Griechenlands entgegen: Bislang konnte sich die griechische Regierung nicht mit privaten Gläubigern wie Banken und Versicherungen einigen. Hauptstreitpunkt ist die Verzinsung neuer Staatsanleihen, die die Investoren für einen Teil ihres eingesetzten Kapitals erhalten sollen.
Redakteur: Andreas Agly
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