Devisenexpertin Hecht: "Buy the rumour, sell the fact"
Die Spekulationen über eine mögliche Einigung in Griechenland halten an. Carolin Hecht bleibt skeptisch. Auch falls der Durchbruch tatsächlich kommt. Immerhin ändere sich am Kernproblem Griechenlands nichts, so Hecht. Nach dem Ergebnis könnte wieder Druck auf den Euro ausgelöst werden. Allerdings sieht die Devisenexpertin auch für den Dollar Belastungsfaktoren.
Der Euro hat am Mittwoch leichte Kursgewinne verbucht. Mittlerweile liegt die Gemeinschaftswährung wieder deutlich über der Marke von 1,32 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3113 (Montag: 1,3042) Dollar festgesetzt. An den Finanzmärkten wächst die Hoffnung auf eine Einigung im hochverschuldeten Griechenland. Laut griechischen Medienberichten haben sich Regierung und private Gläubiger auf die Konditionen eines Forderungsverzichts geeinigt. Zudem scheinen Verhandlungen mit den öffentlichen Geldgebern voranzukommen. Am Mittwochnachmittag will Regierungschef Lucas Papademos mit den Vorsitzenden der Regierungsparteien zusammenkommen, um über weitere Einsparungen und Reformen zu beraten. Die zusätzlichen Anstrengungen sind erforderlich, damit Athen weiterhin staatliche Finanzhilfen erhält.
Redakteur: Andreas Agly
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