Die Lichter gehen aus bei Solon - Solarbranche weiter unter Druck
Die Probleme von Solon waren in erster Linie hausgemacht. Der Markt wurde von dem Solarkonzern oft falsch eingeschätzt, sagt Florian Söllner vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR. "Selbst 2008/2009, in Zeiten in denen Hersteller wie Solarworld noch gute Gewinne ausgewiesen hatten, selbst da hat Solon mehrere Gewinnwarnungen und schwache Zahlen veröffentlicht", so Söllner. Wie es weitergeht mit Solon und wer die nächsten Pleitekandidaten sind, erfahren Sie im DAF-Interview.
Das Solarunternehmen Solon ist zahlungsunfähig. Der Berliner Konzern hat am Dienstag Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Gespräche mit Banken über eine finanzielle Restrukturierung des verschuldeten Unternehmens seien gescheitert, teilte Solon mit. Auch habe das Unternehmen erfolglos mit Investoren verhandelt. Jetzt will sich Solon über das Insolvenzverfahren restrukturieren. Früheren Medienberichten zufolge soll Solon mit einem ausländischen Interessenten über einen Einstieg verhandelt haben. Die deutsche Solarbranche leidet unter einer Nachfrageschwäche. Zudem heizen asiatische Firmen in Deutschland den Preiskampf an.
Redakteur: Nathalie Lober
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