Die Lösung: „Währungsunion zwischen Rubel und Euro“
Kein Ende der Schuldenkrise in Sicht. Die Sorgen wachsen auch in Osteuropa, vor allem in Russland. Das bereitet den Boden für ganz ungewöhnliche Lösungen.
„In Russland wird eine Währungsunion zwischen Rubel und Euro diskutiert“, berichtet Andreas Männicke, Geschäftsführer von East Stock Information, und er sieht, so ungewöhnlich es klingt, klare Vorteile: „Russland hat geringe Schulden, Russland hat riesige Goldvorkommen, Russland hat reiche Rohstoffvorräte“. Mit anderen Worten, das Land könnte die Euroschulden mit Leichtigkeit schultern und hätte im Gegenzug seine Absatzmärkte gesichert. Ob das diese ungewöhnliche Lösung Chancen auf Verwirklichung hat, bleibt offen. Eine Währungsunion unter der Knute Putin? Für Westeuropäer kaum vorstellbar. Aber selbst wenn es nicht dazu kommt, bietet Russland mutigen Investoren gute Chancen: „Die russischen Aktien sind klar unterbewertet, es gibt Kurs-Gewinn-Verhältnisse von zwei bei soliden Geschäftsmodellen“, lockt Andreas Männicke. Und welche Werte bieten solche Chancen. Inder Sendung werden Gazprom, Sberbank und Stistema diskutiert.
Redakteur: Bernhard Jünemann
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