Drillisch nach Kurssturz: Aktie jetzt kaufen
In dieser Woche gab es viel Wirbel um Drillisch. Die Deutsche Telekom wirft dem Konzern Provisionsbetrug vor, hat die Verträge fristlos gekündigt und Strafanzeige erstattet. Die Drillisch-Aktie verlor am Montag in der Spitze 60 Prozent. Wie der Konzern aufgestellt ist, weiß Klaus Martin Korzilius von der Close Brothers Seydler Bank AG.
Drillisch weist die Vorwürfe der Deutschen Telekom zurück. "Es geht hier um einen Betrag von 1,3 Millionen Euro. Es sind anscheinend mehrere Tausend SIM-Karten an andere Unternehmen verkauft worden", sagt Klaus Martin Korzilius. Die Karten sollen jedoch nicht aktiviert worden sein. "Es geht wirklich um keinen großen Betrag", sagt der Experte. Operativ läuft es rund bei Drillisch. Im dritten Quartal stieg das EBITDA um 11 Prozent auf 13,9 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 2 Prozent zu auf 86,6 Millionen Euro.
Redakteur: Sandra Heinze
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