Eckert&Ziegler: "Müssen Verschnaufpause einlegen"
Der Strahlen- und Medizintechniker Eckert&Ziegler hat das stärkste zweite Quartal der Unternehmensgeschichte hinter sich. "Wir werden die Erträge in diesem Jahr noch steigern", so Vorstand Dr. Andreas Eckert. Aber es wird nicht ganz so einfach.
Der in Berlin ansässige Spezialist für medizintechnische Radioaktivität erzielte im zweiten Quartal den höchsten Ertrag der Unternehmensgeschichte. Trotz Kapitalerhöhung konnte der Konzern den Gewinn je Aktie weiter steigern. Zudem wurde die Gewinnprognose bekräftigt. Eckert&Ziegler hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres seinen Umsatz im Vergleich zum durchschnittlichen Vorjahresquartal um 7,5 Prozent auf 27,2 Millionen Euro gesteigert. Zu diesem Wachstum trug vor allem das Segment Industrie bei, welches zukünftig unter der Bezeichnung "Isotope Products" geführt wird. Innerhalb der Sparte legte der Umsatz um neun Prozent und das operative Ergebnis (EBIT) um 65 Prozent zu. Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten kletterte im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 2,6 Millionen Euro und stellte gleichzeitig das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte dar. Obwohl sich die Aktienanzahl im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38 Prozent erhöht hat, steigerte der Konzern sein Ergebnis je Aktie um vier Prozent auf 0,50 Euro. Die weitere strategische Ausrichtung für das laufende Geschäftsjahr erklärt Vorstand Dr. Andreas Eckert im DAF-Interview.
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