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Deutsche Bank Realtime Indikationen
09.09.2010 09:41

Elliott Wellen schlagen Alarm: Korrektur um 1.000 Punkte!

Rüdiger Maaß, Technischer Analyst bei elliottwaver.de und Experte bei tradingcoach.de: "Die nächsten vier Wochen werden extrem spannend: Möglicherweise steigt der Dax nochmal bis 6.260 und stürzt dann ab: Auf 5.300 Punkte.Ein ähnlich düsteres Bild ergibt sich für den Dow Jones. Auch hier ist nach einer Zwischenerholun eine Korrektur von tausend Punkten möglich Im Beitrag erfahren sie außerdem, warum Rüdiger Maass den Goldpreis momentan in einer "kribbeligen Verfassung sieht.

Angesichts wenig eindeutiger Vorgaben sehen Händler die großen europäischen Aktienindizes etwas leichter in den Donnerstag starten. Einerseits habe das am Abend vorgelegte ;Beige Book; der US-Notenbank kein Weltuntergangsszenario gezeichnet, andererseits hätten der Dow-Jones- und der S&P-500-Index nach Handelsschluss in Europa unter dem Strich um 0,3% bzw 0,2% nachgegeben. Die Deutsche Bank indiziert den Euro-Stoxx-50 vorbörslich mit 2.744 Punkten und damit um 0,3% niedriger als zum Handelsschluss am Mittwoch. ;Allerdings sind die Indizes gleichzeitig etwas fester als vor dem Beige Book aus dem Handel gegangen;, sagt ein Marktteilnehmer. An den asiatischen Börsen mit Ausnahme der chinesischen Aktienmärkte werde dies angesichts der insgesamt etwas festeren Notierungen offensichtlich positiv interpretiert. ;In dieses Bild passt dann aber wieder der zum Dollar etwas schwächere Euro nicht;, so der Teilnehmer. Positiv sei aus technischer Sicht der am Vortag angesichts der glatt verlaufenen Auktion portugiesischer Staatsanleihen gelungene Vorzeichenwechsel im Euro-Stoxx-50- und Stoxx-50-Index. Für neue Impulse könnten im Tagesverlauf vor allem die avisierten Auktionen von Schuldtiteln aus Europa sorgen. ;Das ist vor dem Hintergrund der wieder erstarkten Sorge um die Haushaltsdefizite derzeit eines der großen Themen, auf die der Markt schaut;, sagt ein Händler. So wollen die Iren Schuldtitel im Wert von 400 Mio bis 600 Mio EUR unter die Anleger bringen und die Ungarn Schuldtitel im Volumen von 50 Mrd HUF versteigern. ;Das könnte angesichts des jüngsten Allzeittiefs des Forint zum Schweizer Franken spannend werden;, sagt der Marktteilnehmer, denn viele Ungarn seien in Schweizer Franken verschuldet, was die Wirtschaftssaussichten für Ungarn sicher nicht verbessere. Darüber hinaus steht die geldpolitische Entscheidung Bank of England auf der Agenda. Die jüngsten makroökonomischen Daten von den Inseln waren zwar alles andere als gut, gleichzeitig aber dennoch weit von Signalen für einen konjunkturellen ;Double Dip; entfernt. Beobachter rechnen daher damit, dass die Währungshüter das Leitzinsniveau von 0,5% bestätigen werden. Auch das Volumen des Ankaufprogramms für Staatsanleihen von 200 Mrd GBP dürfte nicht verändert werden. US-Vorgaben versprechen kurze Erholung im Bankensektor Mit guten Vorlagen aus den USA stehen Bankentitel im Blick des Marktes. ;Mehr als eine kurze Erholung der Branchenkurse ist aber noch nicht zu erwarten;, meint ein Händler. Er verweist auf die drohende Belastung durch höhere Eigenkapitalanforderungen durch ;Basel III;. Zu den deutschen Instituten meint er, die Deutsche Bank könnte mit den Anforderungen vergleichsweise gut klar kommen. ;Wenn die Deutsche Bank die Reserven zu Lasten der Dividenden erhöht, könnte sie ohne Kapitalerhöhung die Anforderung von 10% ;Tier 1; und 3% Puffer erfüllen;, so der Marktteilnehmer. Bei der Commerzbank sei es dagegen fraglich, ob sie ohne Kapitalerhöhungen die Anforderungen erfülle. ;Und das Rückführen der Staatsmittel rückt möglicherweise nach hinten;, meint er. Anleger sollten deshalb zunächst der Deutschen Bank den Vorzug vor der Commerzbank geben. Halbleiterwerte leichter erwartet Schwach sind hingegen die Vorgaben für die Halbleiterwerte. An Wall Street verlor der Philadelphia-Semiconductor-Index 0,4%. Er reflektiert die Kursentwicklung der Aktien von 30 US-Unternehmen, die mit dem Design, der Herstellung oder dem Vertrieb von Halbleitern befasst sind. Die Schwäche der Chip-Werte setzte sich in Asien fort. AXA unter Druck gesehen -Verkauf von Asientochter abermals verschoben AXA dürften von der abermals verschobenen Übernahme der Asientochter durch die National Australia Bank belastet werden. Die australische Wettbewerbsbehörde ACCC sieht ihre Bedenken hinsichtlich der Akquisition trotz der angebotenen Zugeständnisse noch immer nicht ausgeräumt. Die viertgrößte Bank Australiens will umgerechnet rund 9,6 Mrd EUR für die AXA Asia Pacific bezahlen. ;Das ist zunächst einmal eine Enttäuschung. Jetzt wird es darauf ankommen, ob die National Australia Bank endgültig das Handtuch werfen wird;, sagt ein Marktteilnehmer. In Sydney verloren AXA Asia Pacific 6,6%. ======
Welche Entwicklung die Charttechnik für den deutschen Leitindex, den Dow Jones, Gold und Öl voraussagt erläutert Rüdiger Maaß, Technischer Analyst bei elliottwaver.de und Experte bei tradingcoach.de, im DAF-Interview
Mehr zu Rüdiger Maaß' Spezialgebiet Elliott-Wellen, die hohe Schule der Technischen Analyse, erfahren sie bei http://www.elliottwaver.de und http://www.tradingcoach.de.

Redakteur: Peter Kuhmann

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