Fielmann: "Aktie im Depot liegen lassen"
Fielmann hat vorläufige Zahlen für 2011 vorgelegt: Die Optikerkette steigert den Umsatz um 5,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro, das Vorsteuerergebnis legt um annähernd ein Prozent zu auf 172 Millionen Euro. "Da hat der Markt etwas mehr auf der Ergebnisseite erwartet", sagt Alexander Langhorst, Vorstand von GSC Portfolio.
"Die Zahlen sind aus meiner Sicht eher am unteren Ende des Korridors, den man erwarten musste", so Langhorst weiter. Insgesamt sei Fielmann sehr gut aufgestellt. Der Konzern profitiere schon seit Jahren von seinem Qualitätskonzept, was die Produkte und die Ausbildung der Mitarbeiter betreffe, so der Experte. "Auch künftig ist bei Fielmann noch mit Wachstum zu rechnen. Man ist nach wie vor auf einem sehr guten Niveau."
Fielmann konnte den Absatz gegen den Branchentrend steigern und erhöhte den Marktanteil um ein Prozent. Insgesamt verkaufte der Konzern 6,74 Millionen Brillen. Im Vorjahr waren es noch 6,46 Millionen. Die Aktie ist laut Langhorst fair bewertet. Man könne die Aktie im Depot liegen lassen, aber: "Einsteigen würde ich zum jetzigen Kursniveau nicht", sagt Langhorst.
Wie Alexander Langhorst von GSC Portfolio die Zukunftschancen von Fielmann einschätzt, sehen Sie in diesem Interview.
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