Frogster-Chef Gerlinger zu Gameforge: "Wir brauchen keinen!"
Aktuell bietet Gameforge 25 Euro pro Frogster-Aktie. Christoph Gerlinger, der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende von Frogster, wird seine Aktien auf jeden Fall behalten. Das gleiche gilt für seine Vorstandskollegen. "Wir können auch gut alleine weitermachen, sind überzeugt, dass wir da einen sehr erfolgreichen, steilen Wachstumsweg vor uns haben", so Christoph Gerlinger exklusiv im DAF-Interview.
"Wir haben genug Geld, um auch unabhängig zu bleiben und alleine weiterzumachen. Diese Transaktion ist überhaupt nicht davon getrieben, dass wir irgendwelche Notwendigkeiten hätten, uns irgendwo anzulehnen", so Gerlinger.
Die Gameforge AG, internationaler Publisher von Online Games mit Sitz in Karlsruhe, hat den Aktionären der Frogster Interactive Pictures AG, internationaler Publisher von Massively Multiplayer Online Games mit Hauptsitz in Berlin und Tochtergesellschaften in Berlin, San Francisco und Seoul, über eine Tochtergesellschaft ein Übernahmeangebot zum Kurs von 25 Euro unterbreitet. Das Angebot liegt somit leicht unter dem aktuellen Kurs der Frogster-Aktie von zuletzt 25,90 Euro (16.08.2010 12:00 Uhr). Das Angebot gilt laut Veröffentlichung der Gameforge bis zum 20.09.2010, kann aber von den Frogster-Aktionären bis zum 8.10.2010 angenommen werden. Sollte Gameforge die Gegenleistung von 25 Euro erhöhen, würde das Angebot bis zum 4.10.2010 laufen und könnte noch innerhalb von zwei weiteren Wochen angenommen werden. Vor zwei Wochen hatte Gameforge gemeldet, bereits 60 Prozent von Frogster zu besitzen.
Was der Frogster-Chef Christoph Gerlinger von dem Angebot hält, welche Strategie er ausgibt und wo er Frogster in drei Jahren sieht, erfahren Sie exklusiv im DAF-Interview.
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