Gesco-Chef: "Höhere Bewertung realistisch
"Unsere Geschäfte laufen sehr, sehr gut. Wir profitieren von unserer guten technologischen Positionierung. Wir haben gute Mitarbeiter an Bord, und das hilft weiter. In der Krise haben wir antizyklisch und gut investiert. Das macht sich jetzt bemerkbar. Jetzt ernten wir die Früchte. Das sollte auch weiter positiv bei der Aktie wirken," sagt Gesco-Chef Dr.-Ing. Hans-Gert Mayrose in diesem Interview. Sehen und hören Sie hier, wie es weiter aufwärts gehen soll mit Gesco.
Der Konjunkturaufschwung hat der auf Werkzeug- und Maschinenbauer spezialisierten Beteiligungsgesellschaft Gesco kräftiges Wachstum beschert. Der Umsatz der Gesco-Gruppe kletterte im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2010/11 auf 335,2 (277,7) Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter erhöhte sich auf 15,3 (8,9) Millionen Euro. Auf Basis der vorläufigen Zahlen will Gesco eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie vorschlagen - das wären 70 Cent mehr als im Vorjahr. "Damit möchten wir die Aktionäre am langfristigen Wachstum weiter beteiligen", so Mayrose gegenüber dem DAF. Die Gesco-Gruppe mit ihren 14 Töchtern übertraf damit die zuletzt im Februar angehobene Prognose leicht. Seinerzeit hatte das im Kleinwerteindex SDax notierte Unternehmen einen Konzernumsatz von 334 Millionen Euro und einen Überschuss von 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt.
Redakteur: Marco Pahl
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