Gewinnen mit ETFs: "Das wichtigste ist, nicht zu verlieren"
Vermögensverwaltende Fonds sind der Renner der Anlagebranche. Wenn die Kurse fallen, ist der Fondsmanager auf der sicheren Seite, wenn steigen ist der voll dabei. Soweit die Theorie. Aber in der Praxis?
„Man muss sich genau das Konzept und die Performance anschauen“, mahnt André Härtel, Senior Fund Analyst bei Feri EuroService Ratings. „Es kommt auf die Flexibilität an“. Markus Kaiser, Geschäftsführer von Veritas Insvestment Trust und Manager des ETF-Dachfonds, des ersten Dachfonds mit ETFs, der 2007 auf den Markt kam, fügt hinzu: „Das wichtigste ist, nicht zu verlieren“. Das ist ihm in den vier Jahren auch gelungen. Denn in der Finanzkrise hat er die Aktienquote seines Fonds auf null gefahren. ETFs sind bei vielen dieser vermögensverwaltenden Produkte beliebt, weil sie, so Kaiser „günstigen Zugang zu Anlageklassen bieten und blitzschnell gehandelt werden können“.
Redakteur: Bernhard Jünemann
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