Goldpreis: Trotz Einbruch - Gold-Guru sieht Feinunze bei 60.000 $
Nicht nur die Aktienmärkte stehen derzeit massiv unter Druck. Auch der Goldpreis musste in den letzten Tagen deutlich abgeben. Markierte die Feinunze Gold Anfang September noch das Allzeithoch bei mehr als 1.900 Dollar, steht der Wert heute rund 14 Prozent tiefer. Dennoch scheinen die langfristigen Aussichten weiter intakt zu sein. Mehr dazu im Beitrag.
Die Einen sprechen von einer deutlichen Korrektur, die noch bevorsteht, die Anderen gehen davon aus, dass der Goldpreis schon bald astronomische Preise erreichen wird. Bei der Einschätzung für die weitere Entwicklung des Goldpreises scheiden sich im Moment die Geister. Credit Agricole rechnet damit, dass physische Käufe und starke Nachfrage nach einem sicheren Hafen den Preis hoch halten werden. Die Tiefstände dürften Käufer anlocken, schreibt das Haus und verweist auf die anhaltenden Sorgen wegen der Auswirkungen der griechischen Schuldenkrise auf die Eurozone.
Dagegen geht MF Global davon aus, dass sich der Preis für das Edelmetall in den nächsten Wochen weiter abwärts bewegen wird. Die am Mittwoch angekündigte "Twist"-Aktion der US-Notenbank - Kauf von länger laufenden und Verkauf von kürzer laufenden Treasurys -habe den Dollar gestützt, was den Goldpreis gedrückt habe und drücken werde. Zudem seien Anzeichen von Verkäufen durch größere Investoren zu erkennen. Freilich sieht auch MF Global potenziell stützende Faktoren wie die Krise in der Eurozone und Gelegenheitskäufe auf dem gesunkenen Niveau.
Das DAF hat einen technischen Analysten und einen berühmten Gold-Guru zu Wort kommen lassen. Deren Einschätzung erfahren Sie im Beitrag.
Redakteur: Sebastian Schick
24.05.
DAX zieht sich wieder ins Plus
"Wir sehen lediglich eine Gegenbewegung auf den Absturz von heute Morgen", sagte Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank im Hinblick auf die moderaten Gewinne beim Dax. Enttäuschende mehr »
24.05.
"Eurobonds haben gefährliche Nebenwirkungen"
Chefvolkswirt Schmieding hofft, dass es nicht zu einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone kommt, auch wenn ein erhebliches Risiko dafür besteht. Im Fall des Falles würde Deutschland den mehr »
24.05.
"Griechenland-Austritt hätte markante Folgen für die Eurozone"
Auf dem gestrigen EU-Sondergipfel in Brüssel wurden keine klaren Entscheidungen in Richtung Schuldenkrise getroffen. Dies hatte Folker Hellmeyer, Bremer LB, auch so erwartet. Er begrüßt es, dass mehr »






