Grammer: Mit dieser Aktie gehen Sie nicht baden
Grammer profitiert von der boomenden Fahrzeugindustrie. Der Zulieferer hat starke Zahlen fürs dritte Quartal vorgelegt. "Die Aktie ist derzeit sehr niedrig bewertet. Selbst wenn wir jetzt Probleme in der Automobilindustrie bekommen sollten, dürfte die Aktie nicht mehr dramatisch fallen", sagt Stephan Heibel von www.aktien-meldungen.de.
Im dritten Quartal 2011 setzte Grammer mit 272,9 Millionen Euro 17,4% mehr um als im Vorjahr. Das EBIT stieg von 8,1 auf 10,2 Millionen Euro. Eigentlich wären die Zahlen sogar noch besser ausgefallen, doch es gab einige Belastungsfaktoren. "Das Unternehmen hat mit hohen Rohstoffkosten zu kämpfen gehabt. Der Wechselkurs ist laut Unternehmen genau in die falsche Richtung gelaufen und man hat in diesem Quartal ein Werk geschlossen, was zu Sonderaufwendungen geführt hat", sagt Stephan Heibel. Im laufenden Jahr will Grammer beim Umsatz die Milliardengrenze knacken.
Redakteur: Sandra Heinze
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