GSW Immobilien: IPO bringt Mio-Erlös
Das Berliner Immobilienunternehmen hat seinen Börsengang im zweiten Versuch über die Bühne gebracht. Das Unternehmen und die Alteigentümer konnten die Anteile allerdings nur zum niedrigsten angepeilten Preis loswerden. Es seien 24,6 Millionen Aktien zu je 19 Euro verkauft worden, teilte das Unternehmen mit. Der Gesamterlös liegt bei rund 468 Millionen Euro -an das Unternehmen selber gehen aber nur 115 Millionen Euro. Der Rest fließt in die Kassen der Alteigentümer Whitehall und Cerberus. Die beiden Finanzinvestoren hatten die bis dahin landeseigene GSW 2004 gekauft und wollten das Unternehmen eigentlich schon im vergangenen Jahr an die Börse bringen. Damals erreichte die Schuldenkrise in der Eurozone jedoch ihren ersten Höhepunkt, so dass das Unternehmen den Schritt an die Börse wegen starker Schwankungen an der Kapitalmärkten absagte. Trotz des Platzierungsvolumens am unteren Ende der Erwartungen gelingt GSW der größte Börsengang seit März 2010, als der Chemikalienhändler Brenntag Aktien platziert hatte. Die Aktien des Berliner Immobilienunternehmens sollen erstmals am 15. April an der Börse gehandelt werden.
Redakteur: Torsten Cuck






