Hawesko: "Ein Wachstumsschub"
Die Weinhandelsgruppe Hawesko wird zum 1. Januar 2012 die Mehrheit (70 % ) am Berliner Weinhändler Wein & Vinos übernehmen, der sich auf spanische Weine spezialisiert hat. Damit soll aber der Akquisitionshunger noch nicht gestillt sein. "Wir haben ein paar Eisen im Feuer", so Manager Thomas Hutchinson. "Das ein oder andere wird es schon im nächsten Jahr werden."
Ausreichend Cash für weiter Zukäufe scheint Hawesko zu haben. "Ende 2011 werden wir ohne Schulden sein", so Hutchinson. "Wir verfügen über ausreichende Mittel, um unsere Auslandsexpansion weiter voranzutreiben, auch über Akquisitionen."
Anfang November hat Hawesko Neunmonatszahlen veröffentlicht. Der Umsatz des Hawesko-Konzerns konnte um 12 % gegenüber dem Vorjahr (247,4 Mio. Euro) zulegen und betrug 276,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) der Hawesko Holding AG für das Dreivierteljahr bezifferte sich auf 13,7 Mio. Euro und befindet sich damit auf dem gleichen Niveau wie in der Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter lag mit 8,9 Mio. Euro bzw. 0,99 Euro pro Aktie unter dem Vorjahreswert von 11,1 Mio. Euro bzw. 1,24 Euro pro Aktie. Im Vorjahr war in diesen Wert ein einmaliger Ertrag von 3,3 Mio. Euro aus einem Beteiligungsverkauf eingeflossen. Bereinigt um diesen Einmaleffekt hatte der Konzernüberschuss 7,8 Mio. Euro bzw. 0,88 Euro pro Aktie betragen.
Wie das traditionell starke vierte Quartal bisher gelaufen ist, erfahren Sie im Interview.
Redakteur: Sebastian Schick
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