Heidelberger Druck: 30 Prozent Plus in vier Wochen - Und nun?
Manroland ist pleite. Im November hat der Druckmaschinenhersteller Insolvenz angemeldet. Auch bei Heidelberger Druck laufen die Geschäfte schlecht. Wie es um den MDAX-Konzern steht, verrät Ihnen Gordon Schönell vom Bankhaus Lampe.
Heidelberger Druck hat ein Programm beschlossen, um seine Kosten zu senken. Durch den Abbau von bis zu 2.000 Stellen will man in den nächsten Jahren 180 Millionen Euro einsparen. "Wir halten HeidelDruck aufgrund dieser Maßnahmen für überlebensfähig", sagt Gordon Schönell. Die Bilanz ist zum Beispiel stabiler als die von Manroland. Außerdem hat Heidelberger Druck mittelfristige Kreditzusagen von Banken. Die Aktie ist zuletzt wieder zum Leben erwacht. In den letzten vier Wochen ging es fast 30 Prozent nach oben.
Redakteur: Sandra Heinze
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