HOMAG: Zurück in der Gewinnzone
Besonders profitieren konnte HOMAG in der ersten Jahreshälfte von der Nachfrage nach leistungsfähigen und flexiblen Produktionssystemen, so Rolf Knoll, Vorstandssprecher des Unternehmens. In diesem Bereich ist HOMAG Komplettlieferant, was in den letzten Monaten am Markt gut ankam.
Die anhaltend gute Kapazitätsauslastung hat bei der HOMAG Group AG, dem weltweit führenden Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie zu einem positiven 2. Quartal 2010 geführt. Das erzielte Umsatzplus von nahezu 50 Prozent auf 181 Millionen Euro (Vj.: 122 Millionen Euro) zeigt die klare Aufwärtstendenz. Auch beim Auftragseingang mit eigenen Maschinen und Umbauten konnte das im SDAX notierte Unternehmen deutlich auf 134 Millionen Euro (Vj.: 101 Millionen Euro) zulegen und seinen Auftragsbestand entsprechend auf 200 Millionen Euro (Vj.: 161 Millionen Euro) steigern. Vorstandssprecher Rolf Knoll führt die verbesserte Auftragslage auf die wieder gestiegene Nachfrage nach flexiblen und leistungsfähigen Produktionssystemen, innovativen Produkten sowie der globalen Präsenz der HOMAG Group insbesondere in den wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika zurück. Der Ausblick auf das Gesamtjahr sieht wie folgt aus: Nach dem guten 1. Halbjahr 2010, das auch zu einem entsprechend hohen Auftragsbestand zur Jahresmitte geführt hat, blickt der Vorstand der HOMAG Group optimistisch nach vorne und erhöht die Umsatzprognose für 2010. Nachdem man zu Jahresbeginn noch von einem Umsatz von 600 Millionen Euro ausgegangen war und nach dem 1. Quartal 620 Millionen Euro für möglich hielt, rechnet der Vorstand jetzt mit einem Umsatz in 2010 von über 650 Millionen Euro. Der Auftragseingang, der HOMAG Group weist im Jahresverlauf wieder die übliche Saisonalität mit tendenziell rückläufigen Werten auf. 'Im Gesamtjahr erwarten wir hier aber eine Steigerung in der Größenordnung von rund 20 Prozent', sagt Rolf Knoll gegenüber dem Deutschen Anleger Fernsehen.
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