Jünemanns Börse: J. Ehrhardt: "Gold bei Schwäche unbedingt kaufen“ (Teil2)
Er gilt als Ausnahmefondsmanager, die mit einem selbstentwickelten Analysesystem die Märkte im Griff hat wie kein zweiter. Er nimmt fundamentale, monetäre und markttechnische Faktoren ins Visier. Als einer der ersten hat er in Deutschland psychologische Indikatoren eingeführt. Heute führt er die größte bankenunabhängige Vermögensverwaltung in Deutschland und verwaltet Anlagegelder von zehn Milliarden Euro: Dr. Jens Ehrhardt gilt in jeder Hinsicht als Ausnahmefondsmanager, der über viele Baissen bewiesen hat, der die die Märkte im Griff hat.
In „Jünemanns Börse“ erläutert er, seine Methoden und sein aktuelle Sicht der Märkte. „Am Aktienmarkt dauert das Tauziehen zwischen relativ guter Markttechnik einerseits und anhaltenden Konjunktur- und Verschuldungsproblemen andererseits an", konstatiert er. Die Markttechnik werde dafür sorgen, dass die übliche Herbstschwäche „längst nicht so schlimm ausfällt, wie viele erwarten“. Im Hinblick auf das Jahresende erwartet er, „vielleicht einen etwas höheren Dax als heute“. Auch längerfristig ist er eher verhalten. Auf Sicht der nächsten zwölf Monate werde sich DAX um die 6000 Punkte pendeln. Er rät: „Aktien selektiv zu kaufen, vor allem in Asien“. Aber auch deutsche Werte, die von der guten Dynamik der Wirtschaft in Asien profitieren, sollten ins Depot. Bei Gold ist seine Meinung glasklar: „Bei Schwäche unbedingt kaufen“.
Redakteur: Dr. Bernhard Jünemann
09.02.
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