Jünemanns Börse: Querdenken zahlt sich aus (Teil 2/2)
Die Finanztalkrunde im DAF - heute mit folgendem Thema: Wie antizyklischem Investieren den Markt haushoch schlagen kann / Gast: Marc-Alexander Knieß, DWS
DWS-Fondsmanger Knieß: „Herbststürme antizyklisch zu Käufen nutzen“ - Ist es sinnvoll, wenn die Bullen an der Börse trampeln, den Bären zu spielen und auf fallende Kurse zu setzen? Ja, mein Marc-Alexander Knieß, Leiter des globalen Aktienfondsmanagements bei der größten deutschen Fondsgesellschaft DWS. Der 42-jährige gilt das der Antizykliker der Fondsgesellschaft, der sich gerne rechtzeitig gegen die Masse stemmt und vom Konsens abweicht. Er managt drei Fonds und ist schon seit einiger Zeit äußerst vorsichtig. In der Sendung „Jünemanns Börse“ erläutert er seine Anlagephilosophie und seine aktuelle Sicht der Märkte. Er geht davon aus: „Es wird schwächeres Wachstum über längere Zeit geben.“ Entsprechend hat er seine Fonds defensiv ausgerichtet. Aber er sieht Chancen: „Der Dax wird am Jahresende höher stehen als jetzt“, sagt er voraus. Er empfiehlt: „Die Herbststürme sollte man antizyklisch zu Käufen nutzen.“ Bei Schwellenländern ist er eher reserviert. „Wir setzen lieber auf europäische Werte, die dort gut verdienen.“ Stark vertreten sind Goldminenwerte in seinem Fonds. Knieß sieht den Goldpreistrend weiter intakt, während die goldminenwerte eher geschwächelt haben. Deshalb sein Credo: Goldminenwerte haben aus unserer Sicht viel Potenzial“.
Den ersten Teil der Diskussions-Runde finden Sie hier.
Redakteur: Dr. Bernhard Jünemann
09.02.
"Mit diesem Titel über 50 Prozent in 2012"
Megatrends sind für Trenfolger Michael Proffe die sicherste Anlage der Welt. Vor allem die USA sind für Proffe das Land der Trends. Hier gebe es eine Auswahl aus über 6500 Aktien. Über 10 Prozent mehr »
09.02.
Audi mit guten Verkaufszahlen / Daimler mit Rekordgewinn
Audi startet mit leichtem Plus ins neue Jahr. Im Januar verkaufte Audi weltweit 96.100 Autos. Das sind 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor allem in China und in den USA ging es steil bergauf. In mehr »






