Jungheinrich-Experte: "Interessante Zukäufe - Kurs auf 35 Euro"
Die Aktie des Flurförderfahrzeug-Herstellers Jungheinrich ist von März bis Mai um 30 Prozent gestiegen. Das Papier näherte sich mit 33,44 Euro sogar dem Allzeithoch von 2008 an, das bei etwas über 35 Euro liegt. Ob die Aktie dieses Allzeithoch demnächst knacken wird - das erfahren Sie in diesem Interview von Carsten Müller von FM Research.
Die Aktie von Jungheinrich näherte sich im Mai mit 33,44 Euro sogar dem Allzeithoch von 2008 an, das bei etwas über 35 Euro liegt. Der Titel hat zwar die letzte Woche etwas nachgelassen - doch das Allzeithoch von 2008 bleibt weiterhin im Visier. "Im Jahresverlauf rechne ich schon damit, dass die 35-Euro-Marke durchaus in den Blickpunkt rücken könnte," so Carsten Müller von FM Research. Korrekturtendenzen seien vom allgemein volatilen Markt abzulesen, dürften aber nur von temporärer Natur sein. Neben der starken Nachfrage nach Gabelstaplern ist Jungheinrich auch dran, das Geschäft mit Ersatzteilen auszubauen und davon profitiert das Unternehmen zusehend. Hier werde man auch gegenüber der Konkurrenz deutlich punkten können, so Müller. Jungheinrich zeigt sich sehr positiv gestimmt für das Gesamtjahr, nach erfreulichen Q1-Zahlen. Carsten Müller erwartet für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum zwischen 7 und 10 Prozent. Das würde dann in der Linie des allgemeinen Marktwachstums liegen.
Mit Risiko behaftet könnten Belastungen durch steigende Rohstoffpreise sein. Beim Stahl könnte es in den nächsten Monaten allerdings Entlastung geben, meint der Experte. "Aber insgesamt muss man sich natürlich als Anleger darauf gefasst machen, dass die Tendenz in den einzelnen Rohstoffsektoren mehr nach oben weiter läuft, als dass es hier größere und vor allen Dingen längerfristige Korrekturen gibt," so Müller.
Wie viel Phantasie noch im Jungheinrich-Kurs steckt - das erfahren Sie in diesem Interview von Carsten Müller von FM Research.
Redakteur: Brigitte Bauer
24.05.
"Heilsamer Schock" für Spanien und Portugal
Der Euro hat den enttäuschenden Ausgang des EU-Sondergipfels in Brüssel vorweg genommen. Mitte der Woche fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Die Regierungschefs mehr »
24.05.
Bis zu 40 Prozent Kurspotenzial
Die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding hat im ersten Quartal 2012 den Umsatz gesteigert, das EBIT ging um zwölf Prozent zurück. "Voll im Plan, voll im Budget", sagt Indus-Chef Helmut Ruwisch. mehr »
24.05.
Trendwende um 1.000 Punkte nach oben
Die Aktien des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer haben am Donnerstag mit einem Abschlag von 1,26 Prozent auf 50,20 Euro unter einem Rückschlag mit dem Medikament Xarelto gelitten. Ein Expertengremium mehr »






