Kaffee-Preis 600 US-Cent - Kaffee zu Gold gemessen vor Verdopplung
Die USA haben es wieder einmal bestätigt: die Gelddruckmaschine brummt und Inflation ist ein Thema mehr denn je. Diese Inflation wird laut Johann Schmalhofer, dem Börsenbauer durch eine Spirale von Geldmengensteigerungen und Rohstoffpreissteigerungen erzeugt. Warum Kaffee weiter steigen wird - das erfahren Sie in diesem Interview.
Im Mai 2011 erreichte der Preis für Kaffee die obere Tradingrange von 1977. Damals notierte der Kaffeepreis bei circa 340 US-Cent. 2011 kletterte Kaffee immerhin auf über 300 US-Cent. Dann ließ der Preis allerdings wieder nach. Nach dem massiven Kursanstieg im Mai sei der Markt für Kaffee heiß gelaufen und sei dabei seine "Überkauftheit" abzubauen. "Da ich davon ausgehe, dass der Markt sich in einem übergeordneten starken Aufwärtstrend befindet, gibt es drei verschiedene Korrekturvarianten, die der Markt zeigen kann, bevor er seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt," so Johann Schmalhofer, der Börsenbauer. Es könnte entweder eine Minimalkorrektur, eine Normalkorrektur, oder gar eine Maximalkorrektur geben. Wir blenden hierzu auch eine Grafik im Interview ein, auf welcher Sie diese Einschätzung noch einmal verfolgen können.
Auf uns rast im Moment eine Inflation zu. Diese Inflation wird laut Johann Schmalhofer, dem Börsenbauer durch eine Spirale von Geldmengensteigerungen und Rohstoffpreissteigerungen erzeugt. "Nachdem die Agrarrohstoff-Märkte weiterhin massives Aufholpotenzial gegenüber den vorauslaufenden Energie-, Edelmetall- und Industrie-Metallmärkten haben, werden die Agrarrohstoff-Märkte weiterhin im Fokus der Spekulanten stehen," sagt der Börsenbauer.
Wo er den Preis für Kaffee langfristig sieht - das erfahren Sie in diesem Interview von Johann Schmalhofer.
Redakteur: Brigitte Bauer
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