K+S: Es hagelt Kaufempfehlungen; Lufthansa: Sparpläne verschärft
Das nicht enden wollende Gezerre in Griechenland belastet auch heute wieder den DAX. Die Parteiführer der griechischen Regierungskoalition werden sich bezüglich der Spar- und Reformmaßnahmen nicht einig. Erste Ergebnisse werden nun für den späten Nachmittag erwartet. Ohne Einigung wäre Griechenland pleite, da das zweite Hilfspaket im Volumen von 130 Milliarden Euro bei einem Scheitern nicht zur Auszahlung kommt.
Trotz der anhaltenden Sorgen gibt es auch Gewinner im Leitindex. Diese werden heute von K+S angeführt. Der Salz- und Düngemittelhersteller profitiert von guten Zahlen des Konkurrenten Yara. Darüber hinaus haben die Experten der WestLB die K+S-Papiere auf ihre "Large Cap Focus List" gesetzt. Das freut die Anleger, der Titel legt eineinhalb Prozent zu. Unter den Verlierern im DAX ist der Titel der Deutschen Lufthansa zu finden. Deutschlands größte Fluggesellschaft muss weiter sparen. Das neue Sparziel hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Unter anderem soll das Ziel über einen Personalabbau in noch unbekannter Größenordnung erreicht werden. Doch obwohl die operative Rendite mit diesen Maßnahmen langfristig auf acht Prozent gesteigert werden soll, kann die Aktie von den Sparplänen heute nicht profitieren.
Redakteur: Christina Thonack
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