LVMH zahlt Zwischendividende, Analyst: Nicht einsteigen, halten
Taschen, Tücher, Schmuck - All das vereint der Luxusgüterhersteller LVMH. Marken unter dem Dach des Konzerns sind zum Beispiel Louis Vuitton, Hermes und jetzt auch Bulgari. LVMH hat solide Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. Seit März ist die Aktie des Luxusgüterherstellers 28 Prozent angestiegen - Ob Sie jetzt zukaufen sollten - das erfahren Sie von Lars Lusebrink von Independent Research.
Luxusgütern wie Champagner und Designer-Handtaschen sind nach wie vor stark gefragt. Luxusgüter-Konzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA konnte daher im ersten Halbjahr ein deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum verzeichnen. Das Nettoergebnis kletterte um 25 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro. Auch der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis des Konzerns mit den Marken Dom Perignon, TAG Heuer und Kenzo, stieg um 22 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. "Aus unserer Sicht sind die Zahlen für das erste Halbjahr solide ausgefallen. Gerade auf der Umsatzseite lagen sie sogar etwas über unseren Erwartungen, während ergebnisseitig genau unsere Erwartungen getroffen wurden," so Lars Lusebrink von Independen Research.
Für das Gesamtjahr rechnet der Experte weiterhin mit einer positiven operativen Entwicklung. Das organische Wachstum dürfte wie im ersten Quartal bei 14 Prozent liegen. Wie gewohnt hält sich LVMH allerdings mit einem konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr zurück. Allerdings kündigte das Management an, dass man die Marktanteile mit Hilfe zahlreicher neuer Produkte weiter ausbauen wolle. Das Zuckerl für die Aktionäre: Im Dezember gibt es eine Zwischendividende in Höhe von 0,80 Euro.
Wie Lars Lusebrink von Independent Research die LVMH-Aktie einschätzt - das erfahren Sie in diesem Interview.
Redakteur: Brigitte Bauer
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