Marc Faber Teil1: „USA werden hundertprozentig sicher pleitegehen“
In einem Exklusiv-Interview mit dem DAF hat sich Börsenexperte Marc Faber zu den Finanzmärkten und den finanzpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank geäußert. Marc Faber sieht die Gefahr eines deutlich stärkeren Preisauftriebs. „Die Preise steigen natürlich wesentlich mehr in Amerika als die Federal Reserve zugibt“, so Faber im Interview mit DAF-Redakteur Sebastian Schick. „Ich würde annehmen, dass sich die Inflation bereits jetzt zwischen 5 und 8 Prozent bewegt.“
Börsenexperte, Dr. Doom, Crash-Prophet - oder einfach Marc Faber. Immer wenn die Stimmung an den Märkten zu kippen scheint, sind seine Analysen gefragt. Gegenüber den USA schlägt Marc Faber sehr kritische Töne an: „Ich bin der Ansicht, dass sie (die USA) hundertprozentig sicher pleite gehen wird!“ Es sei nur eine Frage der Zeit. „Die Pleite muss man dann analysieren, wie das eigentlich passiert: Ein Land kann pleitegehen, indem es seine Schulden nicht bezahlt oder es kann seine Schulden in einer völlig entwerteten Währung zurückbezahlen“, so Faber weiter.
Marc Faber geht davon aus, dass die Währungsunion in Europa auseinander brechen wird: „Ich würde annehmen, dass gewisse Länder wie Portugal, Griechenland wahrscheinlich ausscheiden werden." Es sei besser, so Faber, jetzt einen klaren Schnitt zu machen als ständig neues Geld den angeschlagenen Ländern zu leihen, was man dann vielleicht in drei oder fünf Jahren abschreiben müsse.
Hier geht es zur Fortsetzung des großen Interviews mit dem Börsenguru Marc Faber Teil2: „Wir sind bereits im Krieg" - Jetzt Gold und Silber kaufen
Redakteur: Sebastian Schick
24.05.
"Besonderer Moment für hochprozentigen Einstieg"
Megatrends sind für Trendfolger Michael Proffe die sicherste Anlage der Welt. Wer also diese Trends besitzt, der kann ruhig schlafen. Dass man mit Online Geschäftsmodellen viel Geld machen kann - mehr »
24.05.
Der DAX tut sich schwer
Die Fronten in Sachen Eurobonds sind verhärtet. Ein Ausstieg von Griechenland aus dem Euro wird immer wahrscheinlicher. Nicht viel klarer wird das Bild auch durch die jüngsten Konjunkturdaten aus mehr »
24.05.
"Heilsamer Schock" für Spanien und Portugal
Der Euro hat den enttäuschenden Ausgang des EU-Sondergipfels in Brüssel vorweg genommen. Mitte der Woche fiel die Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Die Regierungschefs mehr »






