Markt 2012: „Alles ist möglich – auch das Gegenteil“
Die politischen Börsen werden weiterhin dominieren. Darauf stellt sich Stephan Albrech von Albrech & Cie Vermögensverwaltung ein. Dennoch rät er 2012 Aktien stärker zu gewichten.
„Ich kann nur raten, so breit wie möglich zu streuen“, lautet Albrechs Credo. „Alles ist möglich, auch das Gegenteil.“ Und alles hänge davon ab, wie es gelingt die Euro in den Griff zu bekommen. Albrech geht davon aus, dass die Politik es schafft die Krise einzudämmen. Dann ist er vorsichtig optimistisch für Aktien: „Aktien sind Sachwerte, und die sind in so unsicheren Zeiten immer eine gute Wahl“. Gold gehört nach seinen Worten auch in Depot, „aber nur begrenzt als Absicherung“. Viele hätten sich zu stark im Edelmetall positioniert und deshalb im vergangenen Jahr eine große Enttäuschung erlebt. In seinem seit 12 Jahren bestehenden Aktienfond Optiselect (LU0107901315), der auf internationale Aktien setzt, haben Amerika und Deutschland die größten Gewichte, gefolgt von den Emerging Markets. „Auch wenn die Emerging Markets 2011 eher enttäuscht haben“, meint Albrech, „man muss in diesen wachststarken Länder vertreten sein“. Streuen eben – so breit wie möglich.
Redakteur: Bernhard Jünemann
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