Marktbericht Rohstoffe/Asien
ROHSTOFFE
Das Öl setzt seinen Aufwärtstrend am Aktienmarkt nur teilweise fort: Während die Sorte Brent stärker von den Sorgen um den angedrohten sofortigen Lieferstop des iranischen Öls profitierte, büßte der WTI-Preis frühe Gewinne wieder ein. Grund: die schwachen US-Wachstumsdaten.
An der Nymex sank der März-Kontrakt auf ein Barrel WTI um 0,1 Prozent auf 99,56 US-Dollar. An der ICE gewann Brentöl zur Lieferung im März dagegen 0,6 Prozent auf 111,46 US-Dollar.
Bei den Metallen gab es am Montag Morgen leichte Verluste zu vermelden. Gold verlor um 0,2 Prozent auf 1.731,16 US-Dollar, Silber um 1,1 Prozent auf 33,46 Euro und Platin um 0,7 Prozent auf 1.604,10 US-Dollar.
ASIEN
Japan
Der Markt verarbeitete insgesamt eher gemischt ausgefallene Unternehmensdaten. Händler sprachen zudem von einer gewissen Vorsicht am Markt hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung in den USA, nachdem das US-Wachstum die Erwartungen leicht verfehlt hatte. Die meisten Branchen schlossen im Minus. Hino Motors büßten rund drei Prozent ein: Medienberichten zufolge steht dem Unternehmen für den Zeitraum April bis Dezember 2011 ein operativer Gewinneinbruch von zehn Prozent ins Haus. Werte aus den Sektoren Pharma und Transport liefen deutlich besser. Astellas Pharma und Keio gewannen jeweils rund ein Prozent.
China
Unsicherheit über den Fortgang der chinesischen Geldpolitik drückt auf die Kurse. Die Hoffnung, die Zentralbank werde über das Neujahresmondfest die Mindestreserveanforderungen reduzieren, wurde enttäuscht. Daher "machen Investoren nach den jüngsten Aufschlägen erst einmal Kasse", sagte ein Analyst. Die Liquiditätssituation dürfte sich aber kurzfristig verbessern: Chinesische Banken konzentrierten ihre Kreditvergabe typischerweise auf das erste Quartal. Belastet von Gewinnmitnahmen sinken vor allem Titel in den Branchen Wertpapierhandel und Immobilien. Huatai Securities und China Vanke verbilligen sich um rund zwei Prozent.
Redakteur: Eva Schwörer






