Marktexperte Klinzing: “Jeden Rücksetzer zu Käufen nutzen“
Nach einem schwachen Wochenstart hat der DAX sich bereits am Dienstag wieder aufgerappelt und auch heute scheint kein Ende des Aufwärtstrends in Sicht. Bernhard M. Klinzing, Chefredakteur des Frankfurter Börsenbriefs, ist zuversichtlich, dass der DAX die Richtung nicht so schnell grundlegend ändern wird.
Allerdings kann es immer zu kleineren Rücksetzern kommen. Er hatte ist einem Kursverlust von bis zu 200 Punkten am Anfang der Woche gerechnet. „Aber nach einem schwachen Montag ging es ja gestern gleich wieder nach oben. Das zeigt wie stark das Kaufinteresse ist, wie groß die Hoffnung ist auf den nächsten Tender der EZB, der wahrscheinlich mit einem eine-Billion-Euro-Volumen daherkommt“, so Klinzing. Er empfiehlt jeden Rücksetzer zu Käufen nutzen.
Klinzing ist der Meinung, dass Griechenland es nicht schaffen wird sich aus eigener Kraft zu erholen. „Die Steuereinnahmen, die reichen ja noch nichtmal für den Schulden- und Tilgungsdienst. Also insofern bleibt eigentlich in der Vergangenheit immer nur der Weg über eine Abwertung“, bewertet Klinzing. Im Euro sei das aber nicht möglich. Allerdings gibt Klinzing auch zu bedenken, dass ein Austritt Griechenlands kaum möglich ist und „völlig realitätsfremd“ ist. Er hält vielmehr einen Austritt Deutschlands aus dem Euro für sinnvoll.
Welche Argumente er für diese Variante anführt, wie Klinzing das Quartalsergebnis von Infineon bewertet und welche Prognose Klinizing für die Deutsche Bank abgibt erfahren sie im Beitrag.
Redakteur: Eva Schwörer
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